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Handball

SG Hamburg-Nord erkämpft 19:17-Sieg - Ausgabe 26.02.2020

Poppenbüttel – Das war wichtig, um die Verfolger auf Distanz zu halten: Die Handballer des SG Hamburg-Nord haben sich im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TSV Weddingstedt einen 19:17 (10:9)-Sieg erkämpft, obwohl sie sich wegen des Ausfalls einiger Stammkräfte mit Spielern der zweiten und dritten Mannschaft ergänzt hatten. Matchwinner war Schlussmann Lukas Baatz, der seit seiner Verletzung im vergangenen Jahr das erste Mal wieder zwischen den Pfosten stand und nur 17 Bälle aus dem Netz holen musste. „Er hat einige 100-prozentige Chancen vereitelt“, lobte Teamsprecher Herbert Schacht.
In der von starken Abwehrreihen geprägten Partien wechselte die Führung anfangs hin und her – kein Team konnte sich absetzen. Schacht: „Insbesondere die zweite Halbzeit war spannend wie selten.“ Am Ende hatten die Gastgeber auch das nötige Quäntchen Glück, dass in der 59. Minute bei einer 18:17-Führung und gegnerischem Ballbesitz ein Stürmerfoul gegen die Gäste gepfiffen wurde – so konnte Peer Soppa, Aushilfe aus der zweiten Mannschaft, noch sein zweites Tor zum 19:17-Endstand erzielen. Zuvor hatte auch schon der in der „Dritten“ spielende Kreisläufer Enrico Pankrath zweimal für die Hausherren getroffen. Die weiteren Tore erzielten Lennard Steen (4), Marten Most, Elias Fischer, Flemming Delfs, Finn Nowacki und Mikkel Skoldborg.
Am kommenden Sonnabend beim Tabellenvorletzten SG Wift-Neumünster (17.30 Uhr, Hansering) zählt für die Spielgemeinschaft aus Poppenbüttel, Sasel und Ohlstedt erneut nur ein Sieg. (HA)