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Leser-Echo - Ausgabe 19.02.2020

Zum Artikel „Attacken auf das Sicherheitsgefühl“ vom 12. Februar

Wir wohnen im Wohldorfer Damm und haben seit Jahren ebenfalls ein Problem mit Vandalismus. Vor unserem Haus wurden in den letzten zwei Jahren mindestens zehnmal Beschädigungen festgestellt. Nicht alle sind polizeilich gemeldet worden. Meine Fahrzeuge, sowohl privat als auch dienstlich, wurden gewaltsam beschädigt. Wie wir mittlerweile herausgefunden haben, anhand von Spuren und Beweisstücken, läuft es wie folgt ab: Es werden Pflastersteine/Ziegelsteine während der Fahrt aus dem Fahrzeugfenster auf die parkenden Fahrzeuge geworfen.
Mir persönlich und meiner Firma, in der ich angestellt bin, wurde erheblicher Schaden zugefügt, da wir den Kaskoanteil immer selber zahlen mussten. Bilddokumentationen der letzten Schäden sind vorhanden und polizeilich in Poppenbüttel gemeldet.
Der letzte Vorfall betraf meinen Nachbarn im Haus. Eine Windschutzscheibe wurde komplett zerstört in der Nacht am 2. Weihnachts­feiertag. Grundsätzlich sind die Tatzeiten spätabends bzw. nachts. Trotz der Versuche, sich nachts auf die Lauer zu legen, blieb es ohne Erfolg, eine Tat live zu beobachten. Meines Erachtens sind die Täter sehr gut organisiert. Vor ca. 1,5 Jahren hatte ein Nachbar von uns tatsächlich eine Axt in der Motorhaube stecken. Die Polizei ist da auch ratlos.
Der Grund, weshalb ich Ihnen schreibe, ist die Hoffnung, dass es bald aufhört, wenn wir darauf aufmerksam machen. Zumal ich Ihnen ganz ehrlich sagen muss, dass die schon höchst kriminell sind. Stellen Sie sich vor, da sitzt jemand im Fahrzeug, warum auch immer, und da fliegt ihm ein Stein in die Windschutzscheibe und verletzt ihn.

Thore Nissen,
22395 HH-Bergstedt

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