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Handball

SG Hamburg-Nord beginnt 2020 mit Schlappe - Ausgabe 15.01.2020

Poppenbüttel Die Handballer des SG Hamburg-Nord sind wie befürchtet mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Das Team von Trainer Adrian Wagner unterlag dem letztjährigen Drittliga-Absteiger DHK Flensborg in eigener Halle auch in der Höhe verdient mit 23:31 (12:14). Bis zum 12:11 hielten die Gastgeber den Favoriten in Schach. „Dann hat der Gegner ernst gemacht. Wir hatten keine Chance, die Flensborger waren einfach eine Klasse besser“, sagte Teamsprecher Herbert Schacht.
Allerdings hatten einige Spieler auch nicht ihren besten Tag: Das galt insbesondere für die sonst so gefährliche „Flügelzange“ auf den Außenpositionen: Flemming Delfs traf zwar dreimal, hatte aber Chancen für deutlich mehr Tore. Und Timo Tennenbaum, sonst oft der beste Werfer, war sogar nur einmal erfolgreich – per Siebenmeter.
Bester Mann der Spielgemeinschaft aus Poppenbüttel, Sasel und Ohlstedt war Rückraumspieler Marten Most, der in jeder Halbzeit fünf Treffer erzielte. „Von seinem Format hätten wir noch zwei Spieler benötigt, um etwas Zählbares zu holen“, sagte Schacht. Die weiteren Torschützen: Finn Nowacki (3/1), Sören Sojka (2), Kevin Janzen, Mickel Skoldborg, Lennard Steen und Raphael Höfer (je 1).
Am kommenden Sonntag steht dem Tabellenneunten beim Titelaspiranten SG Flensburg-Handewitt II (17 Uhr, Alter Kirchenweg) gleich die nächste Herkules­aufgabe bevor. Gegen das Juniorteam des Bundesligisten hatte es im Hinspiel mit 20:33 die bislang höchste Saison­niederlage gegeben. (HA)