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Es weht frisch im Sasel-Haus - Ausgabe 09.10.2019

Sasel Leicht, unterhaltsam und interdisziplinär – so wünschen sich viele Kulturliebhaber heute kulturelle Veranstaltungen. Nicht mehr „nur“ Musik oder „nur“ Schauspiel – die Verknüpfung der künstlerischen „Gewerke“ hat ihren ganz eigenen Reiz.
Auch in den Stadtteilkulturzentren weht dieser frische Wind. Im Sasel-Haus beispielsweise hat man eine interdisziplinäre Eigenproduktion entwickelt, die am dritten Oktoberwochenende „vom Stapel läuft“. „Herzenswünsche oder: Die Geschichte vom Soldaten“ titelt die Veranstaltung und ist höchst facettenreich. In der ersten Hälfte des Abends werden Herzenswünsche der Besucher der beliebten Sasel-Haus Sonntagskonzert-Reihe gespielt – hervorragend geeignet, um Hörer für Klassik zu begeistern.
Für die zweite Hälfte hat der künstlerische Leiter des Hauses, Friedemann Boltes, Igor Strawinskys „L’histoire du soldat – Die Geschichte des Soldaten“ mit den Schauspielern Victoria Trauttmansdorff und Wolf-Dietrich Sprenger initiiert: Dieses Werk, von Strawinsky für die Aufführung auch auf kleinen Bühnen geschrieben, verbindet die künstlerischen „Gewerke“ durch seine bis dahin nicht verwendete Besetzung: Violine, Kontrabass, Klarinette, Fagott, Kornett, Posaune, Schlagwerk, Sprecher, Schauspieler und Tänzer – mit Sicherheit kurzweilig.(sl)

Sonntag, 20. Oktober, 18 Uhr, Sasel-Haus,Saseler Parkweg 3


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