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HSV-Handballer sorgen in Poppenbüttel für volle Halle - Ausgabe 21.08.2019

Poppenbüttel Die wenigen Karten, die nicht im Vorverkauf abgesetzt worden waren, waren an der Abendkasse im Nu vergriffen, die Sporthalle Tegelsbarg bis auf den letzten Platz gefüllt: Mehr als 400 Zuschauer sahen das Saisoneröffnungsspiel der Oberliga-Handballer der SG Hamburg-Nord, zu dem die Mannschaft von Adrian Wagner keinen geringeren als die Zweiliga-Mannschaft des HSV Hamburg zu Gast hatte. Der HSV löste damit ein Versprechen ein, weil die SG vergangene Saison den kurzfristigen Wechsel ihres Schlussmanns Lukas Baatz zum auf der Torwartposition von Verletzungen gebeutelten HSV möglich gemacht hatte.
Mittlerweile ist Baats zur Spielgemeinschaft aus Poppenbüttel, Sasel und Ohlstedt zurückgekehrt. Gemeinsam mit John Willhöft und einigen Helfern hat er das Spiel organisiert. Sogar der Hallenvorraum bekam einen neuen Anstrich. Neben der weiblichen B-Jugend, die die Besucher am Tresen versorgte, trugen auch einige Sponsoren zum gelungenen Abend bei.
Auch sportlich zogen sich die Gastgeber gut aus der Affäre. Obwohl Trainer Wagner allen Spielern seines Kaders die Chance gab, einmal gegen Blazenko Laczkovic & Co zu spielen, hielt sich die Niederlage mit 20:35 (9:17) in Grenzen. „Das ist ein respektables Ergebnis“, sagte SG-Sprecher Herbert Schacht. „Immerhin spielt der HSV zwei Klassen über uns.“
Als ein Gewinn für die Gastgeber erwies sich in der neuformierten Mannschaft schon einmal der junge Lino Karras im Tor, der aus der A-Jugend des HSV kam. „Mit ihm, Baatz und Moritz Schröder haben wir ein gutes Gespann“, so Schacht. Auch einige andere wussten zu glänzen: Timo Tennenbaum, der von der HG Barmbek zurückgekehrt ist, bestätigte seinen Ruf als Siebenmeterspezialist. Beim flinken und sprunggewaltigen Außenspieler Emanuel Djobokou wurde deutlich, dass er das Potenzial hat, einmal Publikumsliebling zu werden.
Die Tore für die SG erzielten Tennenbaum (5/3), Tim Siebert, Mikkel Skjoldborg (je 3), Wilhöft, Elias Fischer, Finn Nowacki, Kevin Janzen (je 2) und Djokobou (1). (HA)


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