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CvO-Handballerinnen geben alles bei „Jugend trainiert für Olympia“ - Ausgabe 22.05.2019

Poppenbüttel Zwei Mädchenteams des Poppenbüttler Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums – WK II (Jahrgang 2002–2005) und WK III (Jahrgang 2004– 2007) haben in der zweiten Maiwoche in Berlin beim Handball-Bundesfinale der von „Jugend trainiert für Olympia“ vollen Einsatz gezeigt – und sind auf starke Gegner getroffen. Betreut wurden die Mädels von Jana Teschke, Lars Garbode und Per Becker.
Die jüngeren Mädchen hatten es am ersten Spieltag mit besonders anspruchsvollen Rivalen zu tun, denn mit der Sportschule im Olympiapark und dem Landesgymnasium für Sport Leipzig waren gleich zwei Sportgymnasien in der Gruppe vertreten, die die ersten Spiele dann auch deutlich für sich entschieden. Auch die älteren Mädchen (WK II) taten sich zunächst schwer: Wegen diverser Verletzungen vor dem Turnier hatten nur sieben Spielerinnen anreisen können. Darüber hinaus wurde Torhüterin Malin Schneppenheim im ersten Spiel so im Gesicht verletzt, dass sie mit starkem Nasenbluten ausgewechselt werden musste und eine ebenfalls verletzte, aber dennoch mitgereiste, Schülerin für sie ins Tor ging.
Die Handball-Mädels ließen sich jedoch von dem erfolglosen ersten Spieltag nicht entmutigen, sondern stärkten sich am folgenden Morgen mit einem Motivationstraining und stellten sich tapfer den wiederum starken Gegnerinnen. Bemerkenswert: Bei den WK III-Mädchen reichte es tatsächlich für den 13. Platz – für ein Gymnasium, das kein Sportzertifikat hat und die Spielerinnen „nur“ über die Kooperation mit einem Verein und durch einen Wahlpflichtkurs fördert eine großartige Leistung – in den vergangenen sechs Jahren hat keine Hamburger Schule in dieser Wettkampfklasse besser abgeschnitten.
Die Mädchen der WK II dagegen hatten das Glück leider nicht auf ihrer Seite: Sie verloren alle Spiele und belegten am Ende den 16. Platz. Trotz Enttäuschung genossen sie die Veranstaltung von da an in vollen Zügen, wussten sie doch, dass die Ergebnisse den vielen Verletzungen und dem knappen Kader geschuldet waren.
Dabei sein ist alles, darüber waren sich am Ende der Zeit alle CvOler einig und sind hochmotiviert sich erneut zu qualifizieren. (pb/sl)


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