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SC Poppenbüttel: Nach acht Siegen der erste Punktverlust - Ausgabe 12.12.2018

Poppenbüttel – Jetzt hat es auch die Tischtennisdamen des SC Poppenbüttel erwischt: Nach dem makellosen Start mit acht Siegen aus acht Spielen musste der souveräne Spitzenreiter der Regionalliga Nord im letzten Hinrundenspiel beim TTC Neukölln in Berlin mit 7:7 seinen ersten Punktverlust hinnehmen. Entscheidend war, dass Jasmin Kersten und Larissa Schmidt im oberen Paarkreuz nur zwei von sechs möglichen Punkten holten. Auffällig auch: Alle umkämpften Matches über vier oder fünf Sätze endeten zugunsten der Berlinerinnen. Sandra Opitz und Anna Tietgens gewannen je zwei Einzel, Opitz zudem noch ihr Doppel mit Melanie Greil.
Tags zuvor hatten die Poppenbüttelerinnen beim vermeintlich stärkeren ttc eastside berlin II klar mit 8:1 gewonnen. Opitz ließ beim 2:3 gegen Anna Spector den einzigen Gegenpunkt zu. In der Tabelle liegt der SCP immer noch komfortable fünf Punkte vor Verfolger SG Marßel-Bremen. Nun ist bis zum Rückrundenstart am 12. Januar gegen den abstiegsgefährdeten TSV Watenbüttel Pause.
Auch für Poppenbüttels Herren läuft es eine Klasse tiefer in der Oberliga Nord-Ost weiter gut: Das 9:3 bei der FT Eiche Kiel und das 9:1 gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin waren für das Team um Spitzenspieler Patrick Khazaeli schon die Saisonsiege Nummer sieben und acht. Damit beendeten die Poppenbütteler die erste Saisonhälfte mit drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter TTC Düppel und drei Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten Preetzer TSV auf Rang zwei, der am Saisonende zur Teilnahme am Relegationsturnier um den Aufstieg in die Regionalliga berechtigt. Der Erfolg hat auch mit Khazaeli zu tun, der vor der Saison vom Staffelrivalen SV Siek II verpflichtet wurde, bislang 16 seiner 19 Einzel gewonnen hat und damit in der Spielerrangliste auf Platz zwei liegt. Aber auch Teamkamerad Michael Zibell ist mit einer Bilanz von 12:2 Siegen ein Erfolgsgarant. Beide gaben sich auch diesmal keine Blöße, wenn auch Khazaeli beim 3:2 gegen den Berliner Claudius Baumann zu kämpfen hatte. Ihr nächstes Spiel haben die Poppenbütteler erst am 26. Januar beim SSC Hagen Ahrensburg. Eine Woche zuvor stehen noch die Hamburger Meisterschaften auf dem Programm. (HA)