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Irena-Sendler-Schule: Richtfest für Schulneubau

Wellingsbüttel – Es ist das erste Mal, dass sich die Mehrzweckhalle im Gebäude B der Irena-Sendler-Schule in Wellingsbüttel mit Schulleben füllt: Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgängen, Eltern, Lehrer, Nachbarn und Freunde der Schulgemeinschaft sind gekommen, es gibt Heißes vom Grill, kühle Getränke und musikalische Darbietungen von Schulchor und Orchester. Gefeiert wird das Richtfest des Neubaus.
Bei hochsommerlicher Hitze ist es in dem Rohbau angenehm kühl, und obwohl alles noch ein wenig grau und kahl anmutet, braucht man nicht viel ­Fantasie, um sich vorstellen zu können, dass hier ein moderner Schulbau entsteht, in dem die Schulgemeinschaft sich wohlfühlen kann. Das findet auch Schulsenator Ties Rabe: „Diese Schule hat es besonders verdient“, freut er sich und bedankt sich bei allen, die an dem Bau beteiligt sind und ihn auch ertragen müssen, besonders hebt er hervor, wie tolerant sich die Nachbarschaft verhalten habe: „Das kennen wir auch anders als hier.“ „Als das Projekt im Jahr 2009 gestartet ist, dachte man noch, man käme mit einer einfachen Sanierung davon“, so Senator Rabe. Heute jedoch, sieben Jahre später, entsteht auf dem Schulgelände im laufenden Betrieb ein kompletter, 34 Millionen Euro teurer Schulneubau mit zwei Gebäuden, mit denen „die Schule die Kleingliedrigkeit der Pavillonschule verlässt“, wie Architekt Sander es formuliert und von einer „Campusbildung“ spricht.
Trotz des beachtlichen Baufortschritts liegt jedoch noch ein weiter Weg vor allen Beteiligten: Erst in etwa einem Jahr soll alles fertig sein. Schüler, Lehrer und Eltern freuen sich sehr auf den Tag der Fertigstellung und ertragen mit dem Ziel vor Augen gern noch ein wenig die Einschränkungen, die der Baubetrieb so mit sich bringt. (sl)


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