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SPD-Sommertour gewährt Einblicke in die praktische Arbeit in den Stadtteilen, gute Nachrichten für einige Institutionen

Viel Zuspruch für Alstertal und Walddörfer

(ed) Die schon traditionelle Sommertour der beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Andreas Dressel und Karin Timmermann und der Bezirksabgeordneten Peter Pape und André Schneider ermöglichte den Politikern tiefe Einblicke in die praktische Arbeit vor Ort zu bekommen. Es wurden mehrere Einrichtungen im Wahlkreis besucht, die sich und ihre Arbeit in Gesprächen vorstellten. Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren Sport, Jugendhilfe, jugendliche Flüchtlinge und Umweltpolitik.
Die Tour begann mit einem Besuch beim Lemsahler SV, der seinen Sportplatz am Eichelhäherkamp in einen Kunst­rasenplatz umwandeln möchte. Timmermann und Dressel sagten Unterstützung zu, da sich der Verein auch vielen Neubürgern zuwenden möchte, die mit der baulichen Nachverdichtung nach Lemsahl-Mellingstedt kamen.
Weiter ging es zum Sasel-Haus. Das Team um Friedemann Boltes und Christine Weiß berichtete von den Herausforderungen, die auf diesen großen kulturellen Treffpunkt zukommen. Der Senat hatte schon im vergangenen Doppelhaushalt den von der SPD eingeführten Quartiersfonds kräftig ausgestattet, legt ihm für den Doppelhaushalt 2014/15 sogar auf 4 Millionen Euro hoch. Die Bezirksversammlung hatte dem Sasel-Haus aus diesem Fond 20.000 Euro für Hausmeisterdienste zugeteilt. Dressel und Timmermann sowie die Bezirksabgeordneten wollen sich für eine Unterstützung des Sasel-Hauses auch künftig einsetzen. Dressel: „Gerade mit gezielten Hausmeisterdiensten können aufwändige Sanierungen vermieden werden. Das war und ist weiter gut angelegtes Geld bei dieser unverzichtbaren Institution im Alstertal.”
Nächste Station war die Einrichtung für minderjährige Jugendliche in Hummelsbüttel. Von dort ging es weiter zu den Hummelsbüttler Müllbergen. Dort trafen sich die Politiker mit der Interessengemeinschaft  (IG) und deren Sprecherin Beate Otteni. Dressel und Timmermann: „Die Pläne für eine weitere Deponierung sind, um es klar zusagen, politisch nicht gewollt. Gleichwohl hat die Firma, die den Antrag hierfür gestellt hat, Anspruch darauf, dass das rechtlich und technisch durch die Planfeststellungsbehörde geprüft wird. Wir sind schließlich ein Rechtsstaat. Wir wollen aber, dass alle Spielräume ausgeschöpft werden, damit es nicht zu einer neuen Deponierung kommt. Auch Alternativen sollten erstmals ernsthaft geprüft werden. Wir werden mit der Initiative weiter eng im Gespräch bleiben.”
Anschließend standen die Politiker an einem Info-Stand am Poppenbüttler Markt Rede und Antwort. Schwerpunkt der Gespräche war das Thema Fluglärm über dem Alstertal und den Walddörfern.
Zum Schluss fand ein Besuch im Haus der Jugend am Tegelsbarg statt. Dort hat die Umsteuerung von Jugendarbeit hin zu Ganztagsbetreuung Spuren hinterlassen hat.
Die Politiker sind sensibilisiert. Ein Lichtblick war, dass aus Mitteln des von der SPD-Fraktion eingerichteten Umsteuerungsfond für die Jugendhilfe auch die abgesenkten Honorarmittel des Hauses der Jugend profitiert haben. Timmermann und Dressel: „Hier werden wir prüfen, ob wir das auch aus dem Quartiersfond weiter unterstützen können. Die Arbeit des Hauses der Jugend ist für den Tegelsbarg unverzichtbar.”