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Rahlstedt: Kurzfilmtag im KulturWerk


Rahlstedt: Kurzfilmtag im KulturWerk


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Datum:
21.12.2022 um 18:00


Das vertraute Fremde – Kurzfilmtag im KulturWerk Rahlstedt

Der 21. Dezember ist der Tag jeden Jahres, an dem die Nacht am längsten und der Tag am kürzesten ist. Es ist auch der Kult-Abend, an dem die Freunde des Kurzfilms allerorten gemeinsam auf die Leinwand gucken.
Kurz gesagt: Das KulturWerk wird zum Kino. Die Filmfans sehen in diesem Jahr zu, wie „Das vertraute Fremde“ in ihrem Medium thematisiert ist.

Längeres gesagt – für die Spätgucker und solche, die es werden wollen: In neun Filmen verfolgen die Zuschauer die brandaktuellen Fragen unserer Gesellschaft: Was erleben die Menschen in Deutschland, deren Wurzeln im Ausland liegen? Es kann, ist oft, muss aber nicht rassistisch geprägt sein. Was ist überhaupt „deutsch“? Wer sind „Die Deutschen“? Was ist mit der „German Angst“, den alten weißen Männern und den jungen aller Couleur? Wie sehen überhaupt die Frauen das Geschehen? Fragen über Fragen, die unser Leben derzeit so stark bewegen, führen die Filme auf ganz unterschiedliche Weise vor.

Trotz der ernsthaften Brisanz der Ereignisse, die einem manchmal den Atem stocken lassen, es gibt auch Momente der Freude und des Lachens in den bewegten Bildern. In der Homeoffice-Komödie Meeting deutet die Flasche in der Unterhose vor dem Online-Treffen auf lachhafte Perspektiven. Und Krimi-Methoden garantieren Spannung. In Meinungsverschiedenheiten bleiben drei Personen im Fahrstuhl stecken – das verspricht per se Gänsehaut auf engem Raum.
Sehen Sie zu! Es lohnt sich, dabei zu sein in der langen Nacht, die durch die spannenden Filme zum Tag wird. Es leuchten Erkenntnisse, vielleicht auch Sterne. In jedem Fall Popcorn.

Diese neun internationalen Filme werden gezeigt:
Meeting von Jannis A. Kiefer, 2020
Hermann the German von Michael Binz, 2015
Wert der Arbeit von Matthias Koßmehl, 2015
Der übers Meer kam von Jonas Riemer, 2020
Meinungsverschiedenheiten von Jannick Seeber, 2014
Bambirak von Zamarin Wahdat, 2020
Megatrick von Anne Isensee, 2017
Amélia und Duarte von Monica Santos, Alice Guimarães, 2015
Athletikus – Rodeln von Nicolas Deveaux, 2019

Eintritt frei