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Jubiläum der Stadtteilschule Poppenbüttel: fulminant und leichtfüßig - Ausgabe 11.07.2018

Poppenbüttel – Ein ganz ­besonderes Fest feierte die Gemeinschaft der Stadtteilschule am 29. Juni, nämlich das 330-jährige ­Bestehen ­ihrer Institution.

Über eine Woche lang waren viele kleinere und größere Hände, Schülerinnen und Schüler, Eltern und natürlich alle Lehrkräfte mit umfang­reichen Vorbereitungen für das große Sommerfest beschäftigt. Kaum hatte Stephan Krösser von der Schulbehörde seine Begrüßungsworten gesprochen, strömten die Gäste herbei, um sich fröhlich und unbeschwert den vielen dargebotenen Attraktionen zuzuwenden. Schulleiterin Dorothee Wohlers eröffnete das Fest auf der Außenbühne und forderte die gut gelaunten Gäste auf, das vielfältige und umfangreiche kulturelle Angebot, das die Klassen zuvor in der Projektwoche vorbereitet hatten, aktiv wahrzunehmen.
Im Programm konnte man lesen, dass es an Höhepunkten nicht mangelte, sogar ein Dodgeballfeld war aufgebaut und wurde zu einem der der Magnete des Festes. Dazu gab es natürlich vielfältige kulinarische Köstlichkeiten und an der Cocktailbar wurden frisch die leckersten Drinks ohne Alkohol zubereitet.
Viele waren aber auch gekommen, um ihre ehemalige Schule und ihre Lehrerinnen und Lehrer nach vielen Jahren wiederzusehen. Manche kamen sogar gemeinsam mit ihren in Ehren ergrauten Eltern zu Besuch, aber noch mehr kamen gleich mit eigenem Nachwuchs. Die Groß­gewordenen wollten neben der schmucken Dachterrasse unbedingt „ihre“ damaligen Klassenräume sehen und ­erschnuppern. Ein Schüler nahm minutenlang die Fensterbank unter die Lupe, um nachzuforschen, ob seine Initialen, die er seinerzeit, wie auch immer, in das Holz hi­neingeritzt hatte, noch zu ­erkennen waren. Sie waren es nicht, aber das war an diesem Tag das Einzige, das nicht geklappt hat.
Schulleiterin Dorothee Wohlers resümierte zufrieden gegen Ende des Festes: „Nach dem Fest ist vor dem Fest – in drei Jahren feiern wir dann das 333-jährige Bestehen unserer Schule.“
(dw/ds)


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