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Phänologie-Projekt im Sondergarten - Ausgabe 11.07.2018

Wandsbek – Die Phänologie beschäftigt sich mit witterungs- bzw. klimaabhängigen Ereignissen in der Natur. Die Erkenntnisse werden im Gesundheitswesen (Pollenflug) und in der Landwirtschaft angewendet. Diese „Erscheinungslehre“ gliedert den Jahresablauf nicht in nur vier, sondern in zehn Jahreszeiten. Diese zehn Jahreszeiten orientieren sich an den Entwicklungen der so genannten „Zeigerpflanzen“. Das Phänologie-Projekt des Botanischen Sondergartens möchte die zehn ausgewählten phänologischen Zeigerpflanzen beobachten. Der Beginn der phänologischen Jahreszeiten ist lokal sehr unterschiedlich (von Stadtteil zu Stadtteil) und ändert sich auch von Jahr zu Jahr.
Die Beobachtungsaufgabe zum Hochsommer, die Sommerlinde, ist ausgefallen, weil es der Hochsommer zu eilig hatte. Die reifen Früchte des Vogelbeerbaums zeigen den Beginn des Spätsommers an. Der Deutsche Wetterdienst hat hierfür für Anfang August prognostiziert. Bürgerinnen und Bürger können dem Botanischen Sondergarten melden, wo die am weitesten ausgereiften Vogenbeer-Dolden mit der höchsten Farbintensität leuchten. (ds)

Beobachtung können online (www.hamburg.de/wandsbek/phaenologie/) oder per Telefon (040 693 97 34) gemeldet werden. Wichtig ist die Angabe des Stadtteils bzw. Ort in Hamburg (25 km Umkreis) und des Datums. Als nächstes wird der Blühbeginn der Herbstzeitlosen als Zeigerpflanze für den Frühherbst gesucht.


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