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Wandel rund um Tegelsbarg und Rehagen mitgestalten - Ausgabe 20.06.2018

Hummelsbüttel – Kommende Woche findet das erste Treffen des Quartiersbeirats für den Tegelsbarg und seine Umgebung statt. In dem Gremium sollen sowohl Belange und Bedürfnisse als auch ­Themen und Probleme der gesamten Bewohnerschaft konstruktiv bewegt werden, so das umfassende Ziel. Vertreter öffentlicher Institutionen sollen sich mit Anwohnern zusammenfinden, um konkrete Strategien zu den Themenfeldern Versorgung und Integration zu entwickeln, frühzeitig ein gutes Zusammenleben alter und neuer Bewohner zu ermöglichen und auch Konflikte zu klären. Für die Finanzierung von Projekten und Maßnahmen dient ein Fonds in Höhe von jährlich 8.000 Euro. Der Beirat entscheidet über die Bewilligung der einzelnen Projekte.
Entlang der neuen Straße Butterbauernstieg entsteht in der Nähe zum Poppenbütteler Weg eine Unterkunft mit der Perspektive Wohnen. Im ersten Bauabschnitt werden 91 Wohnungen für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive erbaut, daneben 91 öffentlich geförderte Wohnungen und im zweiten Bauabschnitt 182 weitere Wohnungen für den freien Markt. Das durchmischte Wohnen soll den Flücht­lingen ermöglichen, rasch in einem sozialverträglichen Wohnumfeld anzukommen.
Zu dem Treffen laden ein die BIG Städtebau GmbH gemeinsam mit AWO AQtivus gGmbH. Beide sind im Auftrag des ­Bezirksamts Wandsbek seit März als Quartiersmanager Ansprechpartner für alle Belange im Tegelsbarg und Umgebung. Zu ihrer Aufgabe gehört die Bildung und Organisation eines Beirats, der die Entwicklung des Stadtteils fördert. Zahlreiche Akteure vor Ort werden erwartet, alle Be- und Anwohner sowie interessierte Bürger sind willkommen. Die Sitzungen des Quartiersbeirats sind stets öffentlich. (os)

Donnerstag, 28. Juni, 19 Uhr, Philemon-Kirche,
Poppenbütteler Weg 97