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Junger Fahrer verursacht Verkehrsunfall und verschwindet - Ausgabe 23.05.2018

Wellingsbüttel – Direkt auf der großen Kreuzung Farmsener Weg, Rolfinckstraße, Saseler Chaussee, die ja durch die Baustelle auf der Rolfinckstraße zum Teil derzeit gesperrt ist (das Heimat-Echo berichtete bereits mehrfach), krachte es am Pfingstmontag gewaltig. Eigentlich eine Bagatelle: Ein VW Golf Kombi missachtet die Vorfahrt eines entgegenkommenden Mini.
Eigentlich ist da, so sollte man meinen, kein großes Aufsehen nötig. Nur vielleicht für die Autofahrer, die etwas mehr aufpassen müssen, während sie um die Unfallstelle herumfahren. Doch hier läuft plötzlich alles anders: Noch während ein Zeuge die Beteiligten fragt, ob alles in Ordnung sei und die Unfallstelle absichern will, steigt der Fahrer des VW aus und läuft mit seinem Handy am Ohr weg.
Zwar nimmt er den Autoschlüssel mit, das Fahrzeug lässt er jedoch stehen. Läuft er aus Panik vor der kurz danach alarmierten Polizei davon? Als die Beamten eintreffen, sichern sie Spuren, stellen den VW sicher. Die 20-jährige Fahrerin des Mini steht unter Schock, sammelt sich jedoch schnell wieder. Es ist erst ihr zweites Auto, und obwohl ihr Vater eine Autowerkstatt in Hummelsbüttel betreibt, ist es unklar, ob der Mini je wieder fahrtüchtig werden wird. Ein Reifen der Vorderachse ist getroffen, steht bedrohlich schief.
Fazit der Polizisten schon vor Ort: Die Kennzeichen an dem VW gehören wohl gar nicht zum Fahrzeug – das muss jedoch überprüft werden. Der sehr junge Fahrer des silbernen Kombi bleibt vorerst verschwunden, geht dann aber doch noch am selben Tag zur Polizei. Die Unfallbeteiligte wartet nach der Unfallaufnahme allein auf den Abschleppdienst. Erst später wird klar: Sie wurde bei dem Unfall verletzt. In einem Krankenhaus, in das sie zur Vorsicht geht, wird festgestellt: Außer dem anfänglichen Schock hat sie ein Schleudertrauma und auch durch den Aufprall verursachte Prellungen. (büh)