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Es blüht so bunt in Bergstedt - Ausgabe 18.04.2018

Heimatring und Bezirk waren tatkräftig am Werk. Engagement an weiteren Stellen wäre wünschenswert

Von Oliver Spatz

Bergstedt – Rund um Bergstedter Markt und Kirche kann man sie an vielen Stellen bewundern: blühende Krokusse, Narzissen und mehr. Manche Pflanzungen haben den Zenit ihrer Blüte bereits hinter sich, andere erstrahlen gerade in voller Pracht.

Der Heimatring Bergstedt e.V. hat sich wie schon in den letzten Jahren mit vereintem finanziellem und anpackendem Engagement für eine schönere Optik im Stadtteil eingesetzt. Auch der Bezirk Wandsbek war tätig: Im vergangenen Herbst wurden auf Initiative der Grünen knapp 2,5 Millionen Blumenzwiebeln auf 116 Einzelflächen im Bezirk ausgebracht. Damit setzte das Bezirksamt den Beschluss „Mehr Natur in der Stadt“ der Bezirksversammlung vom Januar 2017 um. Bei der Auswahl der Mischungen wurden vor allem Arten ausgewählt, die robust sind und gut ver­wildern. So soll gewährleistet werden, dass die Flächen auch in den Folgejahren nachhaltig ­blühen. Fast alle ausgebrachten ­Arten sind Pollenspender und fördern so den Erhalt der hiesigen Artenvielfalt, etwa indem sie Bienen und Hummeln als Nahrungsgrundlage dienen.

Wo blüht was?

Seit Anfang April beginnen nun die gepflanzten Frühjahrsblüher zu blühen. Das Bezirksamt stellt passend dazu eine Karte mit den jeweiligen Standorten der Blumenzwiebelpflanzungen bereit. Sie ist online abrufbar unter gnm.li/blumen.
So schön wie in Bergstedts Zentrum könnte es auch an anderen Ecken aussehen. Oft aber dominiert eher wucherndes Unkraut das Bild. Einzelne Bergstedter Bürger stehen bereit, sich zu engagieren. Leser, die sich beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich unter redaktion@heimatecho.de zu melden – wir bringen interessierte Helfer gerne zusammen.


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