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Schwein trifft Fisch - Ausgabe 11.04.2018

ISIS-Jubiläums-Glücksschwein gastiert bei Fisch Veldhoen

Von Doris Schultes

Sasel – Dort, wo Loup de Mer, Dorade, Seeteufel und an­dere Köstlichkeiten auf ­verwöhnte Gaumen warten, trifft man in den kommenden Wochen ein leuchtend rot-oranges Porzellanschwein an. Das ISIS-Glücks-Sparschwein hat bei den Fisch-Spezialisten Veldhoen am Saseler Markt 12 Quartier bezogen.

Sinnvolle Arbeit unterstützen


„Ich habe nur Positives von der Beratungsstelle gehört und kenne im persönlichen Umfeld auch einen konkreten Fall, bei dem einem jungen Mädchen von ISIS sehr geholfen werden konnte“, sagt Bettina Veldhoen. „Deshalb war es für mich auch selbstverständlich, die sinnvolle Arbeit der ISIS-Beratungsstelle zu unterstützen.“
Das den Kunden des Saseler Traditons-Fisch-Geschäftes bekannte Sammelschiff für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger geht jetzt für vier Wochen ins „Trockendock“. Stattdessen wartet dort nun das ISIS-Glücksschwein auf Fütterung.

Jede Spende hilft

Die 1998 gegründete ISIS-Beratungsstelle unterstützt Frauen und Mädchen in schwie­rigen Lebenssituationen. Anlässlich des 20. ISIS-Geburtstages möchte die Beratungsstelle mit Hilfe der ­Saseler Bürger und Geschäftsleute möglichst ein Jahresbudget für die Beratungsstelle zusammenbekommen. Noch bis zum Sommer tourt das Schweinchen durch Sasels Geschäftswelt und hofft auf einen vollen Bauch, damit das wichtige und notwendige Engagement der Beratungsstelle weiter Früchte tragen kann.

Vortragsreihe

In den kommenden Monaten veranstaltet die ISIS-Beratungsstelle eine Reihe von Vorträgen. In der Auftaktveranstaltung lautet das Thema „Ahnen auf die Couch“. Ingrid Alexander, die gemeinsam mit Sabine Lück ein gleichnamiges Buch geschrieben hat und als Psychologische Psychotherapeutin in Hamburg tätig ist, berichtet darüber, wie uns familiäre Bindungen tragen, aber auch lähmen können. Die meisten Menschen entwickeln schon als Kinder eine unbewusste Loyalität zu Mutter, Vater und Vorfahren. Statt das zu leben, was ihr eigener Weg wäre, bemühen sie sich, unerfüllte Träume früherer Generationen umzusetzen oder sie für erlittene Entbehrungen zu entschädigen. In dem Wunsch, den eigenen Kindern bessere Eltern zu sein, werden diese Wunden häufig an die nächste Gene­ration weitergegeben.

Der Vortrag findet am 26. April um 19.30 Uhr in der Bibliothek der Ohlendorff’schen Villa,
Im Alten Dorfe 28 in Volksdorf, statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Die Teilnehmerzahl ist ­
begrenzt. Weitere Infos unter Tel. 6001 3993.


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