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Hamburgs Nordosten wird sicherer

Wandsbek – Die Zahl der Straftaten hat in den Stadtteilen im Nordosten durchgehend abgenommen. In Volksdorf wurden mit 1249 Verbrechen 12,6 Prozent weniger Fälle gezählt als noch ein Jahr zuvor. Auch in Poppenbüttel zählte die Polizei mit 1722 Taten deutlich weniger Fälle. Besonders auffällig innerhalb der Statistik: Gewalt- und Raubdelikte gingen in fast allen Stadtteilen zurück, nur in Volksdorf wurden mehr Fälle gezählt als in 2016. Auch Eigenheimbesitzer können sich laut Statistik sicherer fühlen. So ist die Anzahl von Wohnungseinbrüchen ebenfalls deutlich zurückgegangen. In Volksdorf zählte die Polizei mit 100 Einbrüchen sogar mehr als 40 Prozent weniger Aufbrüche als zuvor. Ähnliche Zahlen weist die Statistik für Auto-Diebstähle aus. Trauriger Ausreißer: Mit rund 30 registrierten Fällen stieg die Rauschgiftkriminalität in Volksdorf um 100 Prozent, auch in Rahlstedt wurden mehr Fälle gemeldet. Hamburgs Innenminister Andy Grote zieht eine positive Bilanz: „Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, war 2017 so niedrig wie zuletzt vor 37 Jahren. Das ist eine wichtige Nachricht, weil gerade im Jahr 2017 die Ausnahmeereignisse des G20-Gipfels und des Messerattentats von Barmbek auch für Verunsicherung gesorgt haben. 
(mdt)