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Wer A sagte, gewinnt

Ein Name für das erste Kälbchen im Museumsdorf Volksdorf ist gefunden. Leser-Wettbewerb stieß auf rege Resonanz

Von Oliver Spatz

Volksdorf – Ob relativ gängig, kreativ begründet oder aus der griechischen Mythologie: Dabei war alles Mögliche von Anton, Arno und August über Avanti und Alabaster bis hin zu Apollo, Athos und (Herr) Albers. Gewonnen hat aber schließlich ein anderer Name – übrigens der meistgenannte aus den rund 40 Vorschlägen, die nach dem Leseraufruf in Heimat-Echo Nummer 8/2018 in der Redaktion eingegangen waren.

Zuschriften kamen natürlich aus den Walddörfern, aber auch aus Ammersbek, Langenhorn, Barmbek und Altona. Zur Erinnerung: Für das erste Kälbchen unter den wiederkäuenden Neuzugängen im Museumsdorf Volksdorf wurde ein Jungenname mit dem Anfangsbuchstaben A gesucht. Am Ende fiel die Wahl auf Albert.
Bei der Namenskür am vergangenen Freitag zeigte sich die Jury aus Museumswart Egbert Läufer und Siegfried Rutzen so begeistert über die vielen originellen Ideen, dass die beiden kurzerhand beschlossen: Alle Heimat-Echo-Leser, die sich Gedanken gemacht und einen passenden Namen eingesandt haben, dürfen der baldigen Taufe des kleinen Bullen beiwohnen und erhalten an diesem Tag noch eine Überraschung.

Mit bunten Steinen zur Namensfindung

Der Hauptgewinn, je eine entschleunigende Kutschfahrt, geht derweil an gleich vier Einsender des schlussendlich ausgewählten Namens: Familie Maaß, Familie Lill und Monika Polleneder, allesamt aus Volksdorf, sowie Sylke und Peter Martens aus Meiendorf.
Auf einen Ehrenpreis darf sich die Vorschulklasse 1 der Schule Eulenkrugstraße freuen. Die Kinder haben sich zusammen mit ihrer Lehrerin viel Mühe gegeben und dabei gleich einiges über gelebte Demokratie erfahren (siehe Kasten unten). Sie werden demnächst zu einem Vormittag im Museum eingeladen.


Liebe Heimat-Echo-Redaktion,
wir, die 23 Kinder der Vorschulklasse 1 an der Schule Eulenkrugstraße, haben uns einen Namen für das Kälbchen überlegt. Wie ging das zu?
Unsere Lehrerin hat euren Bericht gelesen und uns von dem Kalb erzählt. Dann wollten wir gerne einen Namen finden und haben uns Jungennamen mit A überlegt, das können wir nämlich schon. Weil es zu viele schöne Namen waren, haben wir abgestimmt, welchen Namen wir aussuchen. Das ging so: Unsere Lehrerin, Frau Bühler, hat die Namen auf Zettel geschrieben. Dann hat jedes Kind einen Duplostein genommen und auf den Zettel mit dem Namen gelegt, den es am schönsten findet. (Frau Bühler hat beim Lesen geholfen.) Der Name mit dem höchsten Turm hat gewonnen. Wir mussten das zwei Mal machen, bis ein Name übrig blieb. Ja, welcher denn nun?
Der Name August.
Bitte nennt das Kälbchen August! Wir würden uns sehr freuen und das Kälbchen sicher auch.

Viele Grüße und gute Wünsche für das Kälbchen
von der Vorschulklasse 1.“
(Es folgen alle Namen der Kinder)


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