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Sichtbar machen. Vernetzen. Zusammenarbeiten.

Die IG Bergstedt geht in Sachen Wirtschaft, Gemeinschaft und Verantwortlichkeit neue Wege

Von Susanne Lorenz

Bergstedt – Erwartungsvolle Gespanntheit, festliche Atmosphäre: Der Neujahrsempfang der IG Bergstedt Mitte letzter Woche war schon etwas Besonderes – und das lag nicht zuletzt an dem Ambiente, das der neue Vorstand für das erste Treffen dieses Jahres gewählt hatte: Die Orgelempore der schönen, an diesem Abend mit vielen brennenden Kerzen erleuchteten Bergstedter Kirche bot einen ungewöhnlichen und stilvollen Rahmen für einen Neustart, den Blick von oben – beste Voraussetzung für einen echten Perspektivwechsel.

Vielfalt und Gemeinschaft

Susanne Klaar von Klaar Design und neuer erster Vorstand und Bettina Prell, Architektin und Geschäftsführerin des Architekturbüros Prell, Gründungsmitglied der IG und neuer zweiter Vorstand, begrüßten alle Gäste persönlich mit einem kühlen Getränk, Pastor Tockhorn stellte mit launigen Worten einen Bezug der IG zur bemalten Balkendecke der Kirche her – Wirtschaft und Gemeinschaft – und Organist Samuel Raffaelis eröffnete die Veranstaltung virtuos mit zwei kurzen schwungvollen Stücken. Die Orgelempore war gut gefüllt: Viele alte und neue IG-Mitglieder aus den Bereichen Handel, Handwerk, Dienstleistung, Medizin und Politik ebenso wie Vertreter von Institutionen und Vereinen waren gekommen.

Bergstedt 2018

Der neue IG-Vorstand – Susanne Klaar und Bettina Prell sowie Myriam Sorgenfrei, Inhaberin der Event-Agentur Spielgalerie und neue Schriftführerin und Richard Tockhorn, Gemeindepastor in Bergstedt und neuer Schatzmeister – hieß alle Gäste offiziell willkommen, stellte sich selbst und das aktuelle Konzept der IG vor, verwies auf kommende Veranstaltungen wie die – in diesem Jahr wohl noch buntere und vielfältigere „Bunte Meile“ im Mai – und sorgte für einen lebendigen Kontakt der Gäste untereinander: Jeder, der wollte, hatte die Möglichkeit, ein paar Worte zu sich, seiner Tätigkeit und seinem Bezug zum Stadtteil zu sagen. Kein Wunder, dass der der Austausch bei Sekt, Saft und Snacks im Anschluss an den offiziellen Teil äußerst rege war.

Zum Ziel gesetzt

„Wir wollten diesen Neubeginn einmal anders gestalten“, sagt Bettina Prell, „sozusagen die Perspektive wechseln und ganz neu auf unser Zusammenwirken schauen, deswegen haben wir uns für die Orgelempore als Ort der Zusammenkunft entschieden.“ Neue Perspektiven werden sich auch bei kommenden Treffen eröffnen: Geplant ist, künftig in den Räumlichkeiten wechselnder IG-Mitglieder zu tagen, soweit das platztechnisch möglich ist, um einander auf diese Weise noch näher kennenzulernen, Synergien zu entwickeln und den Zusammenhalt zu stärken. Bergstedt soll künftig noch stärker als attraktiver Hamburger Stadtteil wahrgenommen werden. Um dieses Ziel zu erreichen wollen die Mitglieder der IG sich aktiver in den Entwicklungsprozess des Standortes einbringen, gemeinsame standortspezifische Marketingstrategien entwickeln und ein wertschöpfendes Wirtschaftsprogramm für Bergstedt entwerfen. IG Bergstedt 2018. Da geht was…


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