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Leser-Echo

Heimat-Echo, Ausgabe 9 vom 28. Februar, „Ehrlichkeit gesucht“

Da ich gestern aus dem Urlaub zurückgekommen bin, lese ich heute erst das Heimat-Echo. Ich schätze es sehr, liefert es mir doch wichtige Informationen aus dem Stadtteil. Aber womit ich nicht einverstanden bin, ist, dass Sie oben genanntes Anliegen der alleinstehenden Rentnerin abgedruckt haben. Der Weiterverkauf von Tageskarten ist leider gang und gäbe, aber er schädigt den HVV als Wirtschaftsunternehmen. Die dadurch entstehenden Verluste haben die ehrlichen Fahrkartenzahler zu tragen, indem die Fahrpreise ständig erhöht werden. Es ist unehrlich verdientes Geld für die alleinstehende Rentnerin, wenn sie ihre nicht mehr benötigte Fahrkarte weiterverkauft. Und wenn sie vergisst, den Geldschein dafür in Empfang zu nehmen, ist das der reinste Hohn, dass sie öffentlich an die Ehrlichkeit des Käufers appelliert und diesen bittet, ihr den Geldschein zukommen zu lassen. Dass Sie sich dafür hergeben, ihr dabei auch noch behilflich zu sein, erstaunt mich doch sehr.

Mit nachdenklichen Grüßen

Barbara Elken
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