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Gymnasium Ohlstedt gewinnt Bildungspreis - Ausgabe 10.01.2018

Konzept „MakerLab“ wird mit 34.000 Euro prämiert

Ohlstedt – Nachdem das Gymnasium Ohlstedt im letzten Jahr erst als „Deutsche Schachschule“ und dann im Sommer als „Botschafterschule des europäischen Parlaments“ ausgezeichnet wurde, freut sich die Schule nun über den Sieg beim Schulwettbewerb „Unseren Schulen“ der Claussen-Simon-Stiftung für das Konzept des „MakerLabs“.

Aus zehn eingereichten Projektvorschlägen, die das Lernen und Lehren an Hamburger Schulen mit herausragenden Projekten bereichern, hat der Programmbeirat die überzeugendsten und nachhaltigsten Vorschläge ausgewählt und die Fördersummen zugeteilt. Weil die Qualität und Kreativität der Projektvorschläge sehr hoch war, wurden 2017 einmalig vier Projekte ausgezeichnet. Die Gewinnerprojekte erhalten insgesamt 130.000 Euro.

Idee MakerLab prämiert

Als Projektleiter erhält Tim Doliesen vom Gymnasium Ohl­stedt mit 34.000 Euro die höchste Fördersumme, die in diesem Jahr einer Schule zugesprochen wurde für sein Konzept des MakerLabs. Die Idee hinter dem Projekt ist, den Schülern einen praktischen Einblick in die sogenannte Maker-Bewegung zu geben, die zurzeit einen ganz neuen Industrie-Zweig entstehen lässt: Immer mehr Hobby-Erfinder sind durch moderne Technologien in der Lage, ihre Ideen nicht nur als Prototypen umzusetzen, sondern auch weltweit schon in kleiner Stückzahl zu vermarkten.

Ausblick: Industrie 4.0

Das Preisgeld in Höhe von 34.000 Euro wird im Wesentlichen für 3D-Drucker und Miniatur-Computer verwendet, die sowohl in Wahlpflichtkursen als auch in Arbeitsgemeinschaften für Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen eingesetzt werden sollen. Damit baut das Gymnasium Ohl­stedt seinen starken MINT-Zweig weiter aus und kann Schülerinnen und Schüler bereits ab Klasse 5 einen ersten Eindruck davon vermitteln, was Industrie 4.0 bedeutet. (sc/sl)


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