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Nachwuchs kann Haus der Jugend Volksdorf mitgestalten - Ausgabe 22.01.2014

Ab April wird der neue Träger Malteser Hamburg das Haus am Ahrensburger Weg mit neuem Konzept wieder eröffnen

(ed) Bereits im vergangenen Herbst war die Bewerberauswahl getroffen, seit dem 1. Janu­ar ist der neue Träger Malteser Hilfsdienst Hamburg verantwortlich. Das Haus ist seit Jahresanfang vorübergehend geschlossen. Zur Zeit wird die Immobilie begutachtet, um mögliche Schäden beseitigen zu können, bevor der eigentliche Betrieb wieder auf­genommen werden kann.
„Wenn alles gut geht, können wir vielleicht im Februar schon mit einem Interimsprogramm öffnen, der richtige Betrieb wird aber erst zum April aufgenommen”, so Alexander Becker, Diözesan- und Bezirks­geschäftsführer der Malteser, im Gespräch mit der Heimat-Echo-Redaktion. „Uns ist besonders wichtig, dass die jugendlichen Besucher auch aktiv an der Gestaltung ihres Hauses mitwirken. Es ist aus unserer Sicht eine richtige und wichtige Option, dass die
Jugendlichen uns sagen, was sie gerne möchten. Wir müssen dann sehen, wie wir ihre Wünsche umsetzen können”, zeichnet Becker den Weg in die Zukunft auf.
Das Haus der Jugend am Ahrensburger Weg 14 wurde Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von der Stadt Hamburg eröffnet. Seit dieser Zeit erfreut es sich großer Beliebtheit. Schon früh hielt dort die Demokratie Einzug, es gab einen Beirat, der sich regelmäßig traf und Veranstaltungen organisierte. Schnell wurde eine Disco für die tanzbegeisterte Jugend aus Volksdorf und Umgebung ins Leben gerufen. Bald gab es auch eine regelmäßige Hauszeitung, die Themen aus Sicht der Jugend darstellte. Das Haus füllte sich zunehmend, Tischtennis, Groß­schach unter freiem Himmel und Kicker waren stark frequentiert, genau wie Gesellschaftsspiele und die Bücherangebote. Zwischenzeitlich gab es eine Schulaufgabenhilfe, und gemeinsame Ausflüge und Ferienzeiten wurden organisiert.
Schon seit längerer Zeit plante die Verwaltung, das Haus zu entkommunalisieren, wie es im  Amtsdeutsch offiziell heißt. Das Haus sollte in eine private Trägerschaft überführt werden. Damit bleibt die Stadt Eigentümer der Immobilie, der private Träger ist für den Betrieb zuständig. Die Malteser arbeiten jetzt hinter den Kulissen fleißig daran, der Volksdorfer Jugend ab April ein  Haus zu präsentieren, an dessen Angebotsvielfalt die Jugendlichen aktiv mitwirken können.