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Gefährliches Fahren in Volksdorf polizeibekannt - Ausgabe 17.10.2012

Im Alten Dorfe, Mellenbergweg und Gussau sind aktuelle Risikostraßen. Politik und Polizei reagieren zeitnah

Zu schnelles Fahren in den Walddörfern wird von der Bevölkerung schon lange wahrgenommen. Die Klagen aus der Bevölkerung in Volksdorf sind unüberhörbar, speziell An­lieger der Straßen Im Alten Dorfe, Mellenbergweg und Gussau haben ihre Sorgen kürzlich vor dem Regionalausschuss Walddörfer vorgetragen,
„Unsere Lebensqualität ist erheblich eingeschränkt”, beschwert sich eine Anwohnerin des Mellenbergweges, „viele Autos nutzen unsere Straße als schnelle Verbindung zwischen Volksdorf und Meiendorf. Das ist kein Schleichweg mehr, da wird richtig gerast.” „Das Problem ist uns bekannt”, so Franzis­ka Hoppermann (CDU), „das hängt auch mit der verzögerten endgültigen Herstellung der Straße zusammen. Dort sollten eigentlich schon lange geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen errichtet werden, aber die Herstellung der Straße verzögert sich.” Das bestätigen auch Peter Pape (SPD) und Hans Schröder (Grüne).
Ramon Müller vom Polizeikomissariat 35 in Poppenbüttel: „Das Problem ist erkannt. Wir haben schon einige Langzeitmessungen vorgenommen, weitere werden in den kommenden Wochen unangemeldet folgen.”
Auch in der Straße Im Alten Dorfe hat die Polizei insgesamt 46 Stunden lang die Geschwindigkeiten zu unterschiedlichen Zeiten ge­messen. Dort sind aber keine nennenswerten Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit registriert worden. Die Polizei sieht zur Zeit keinen akuten Handlungsbedarf.
In der Gussau ist es nicht nur überhöhte Geschwindigkeit, die den Anwohnern zu schaffen macht. Dort sind es die vielfach zu enge Fahrbahn, die fehlende Abgrenzung zum Fußweg und an einigen Stellen überhaupt ein Fußweg. Dort wurde teilweise schon Abhilfe geschaffen, weitere Maßnahmen werden folgen.