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Leser-Echos - Ausgabe 29.04.2020

Meine Familie und ich sind erst vor vier Jahren aus der Stadt nach Volksdorf gezogen - und wollen hier nicht mehr weg. Wir sind deswegen interessiert daran, was im Dorf politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich läuft. Das Aus fürs Heimat-Echo, dessen Qualität aus meiner Sicht weit über die von anderen Anzeigenblättern hinausgeht, macht uns deswegen traurig. Als Journalist und Volksdorfer bin ich mir ziemlich sicher, dass es bei uns eine Leserschaft gibt, die bereit wäre, zu zahlen. Deswegen meine Frage: Haben Sie mal an den Versuch gedacht, das Heimat-Echo zu verkaufen? An Crowdfunding? Spenden? Ich finde, das darf nicht das Ende sein, schon gar nicht in Volksdorf, schon gar nicht bei dieser interessierten (und solventen) Bürgerschaft!

Guido Kleinhubbert
- per E-Mail -

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Sehr geehrter Herr Dressel,

mit den Problemen, die das Coronavirus mit sich bringt, werden Sie ausreichend beschäftigt sein. Trotzdem möchte ich Sie herzlich bitten, sich bestmöglichst für den Erhalt des Heimatechos einzusetzen.
Es ist doch `unsere`Volksdorfer Zeitung, die uns immer mit allen Neuigkeiten unseres Dorfes versorgt hat, mit vielen Anregungen, Ankündigungen von Events, Berichten über das Museumsdorf, und,, und und.........
Das Wissen von all`dem, was in unmittelbarer Umgebung vor sich geht, trägt dazu bei, sich gut hier zu verwurzeln und heimisch zu fühlen.
Es wäre ein großer Verlust, das Heimatecho nicht mehr lesen zu können.

Mit freundlichen Grüßen!
Ulrike Wapenhensch
22359 HH-Volksdorf

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Hallo Herr Spatz,
Ihre Nachricht vom vergangenen Freitag über die bevorstehende Schließung des Heimat-Echos hat mich sehr überrascht. Ich habe das Heimat-Echo über die Jahre als regelmäßigen Begleiter des Lebens im Hamburger Nordosten kennen- und schätzen gelernt. Ihre Zeitung ist ein wichtiges und informatives Medium, das eine große Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger der Region besitzt. Dabei sind Sie in wohltuender Weise immer auch kritisch und hartnäckig, wo es not tut. Das war und ist immer ein zentraler Charakterzug für jedes seriöse Presseorgan.
Für Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen ist das eine schwere Zeit, für deren Bewältigung ich Ihnen, auch im Namen des gesamten Kreisvorstands, viel Kraft und viel Glück wünsche.
Für das Heimat-Echo erhoffe ich mir, dass zu guter Letzt doch noch eine gute und beständige Lösung gefunden wird.
Mit nachbarschaftlichen Grüßen
Frank Mario Stussig
Vorsitzender FDP Kreisverband Alstertal-Walddörfer

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