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Vorsicht nach „Sabine“! - Ausgabe 12.02.2020

Alstertal/Walddörfer Sturmtief „Sabine“ bescherte der Feuerwehr Hamburg am vergangenen Sonntag und in der Nacht zu Montag zahlreiche Einsätze im gesamten Stadtgebiet. Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, umkippende Gerüste, umherwehende Plakate und Planen verursachten viele Gefahrenstellen. Einige U-Bahnen kollidierten mit umgestürzten Bäumen, auch noch nach Abflauen des Winds. Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr bewältigten zusammen mit dem THW Hunderte Unwettereinsätze.
In den Wäldern besteht bis auf Weiteres Lebensgefahr. Seit Montag werden die Forste von den zuständigen Revierförstereien in Augenschein genommen, Wege freigeräumt, erkennbare Gefahren beseitigt. Gefährlich sind aber vor allem die verborgenen Schäden, die durch Stürme entstehen und bei denen es Wochen dauern kann, bis sie entdeckt werden – etwa abgebrochene Äste, die noch hängen oder verzögert herunterfallen, oder Bäume, die angeschoben worden sind und erst Wochen später fallen. Zudem sind durch die Niederschläge die Böden extrem aufgeweicht, sodass Halt und Standfestigkeit der Bäume derzeit generell eingeschränkt ist, teilte Volksdorfs Förster Johannes Peter Noffke auf Heimat-Echo-Anfrage mit.
„Sabine“ machte auch vor Wahlplakaten nicht halt
Teilweise ziemlich mitgenommen sehen derzeit viele Wahlplakate aus. Denn „Sabine“ machte nicht einmal vor den großen Plakatwänden halt, die mit mehreren Metallstangen im Boden verankert sind. Auch wenn sich der Wind bis zur Bürgerschaftswahl noch legt: Mancherorts muss mehr gemacht werden als einfach nur wieder aufstellen. (os/büh)


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