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Sport, Platz und Sieg - Ausgabe 12.02.2020

Sportanlage des TSV Sasel wird modernisiert

Sasel – Riesige Pfützen machen den Platz am Petunienweg unbegehbar. Hier derzeit Sport treiben? Undenkbar. Die gute Nachricht: Sturmtief „Sabine“ hat an der Anlage keine Schäden angerichtet.
Von Matthias Damm
Die noch bessere Nachricht: Mit Unterstützung der Hansestadt Hamburg und mit Mitteln aus dem Bezirk Wandsbek kann der TSV Sasel endlich seine viel genutzte Sportanlage deutlich aufwerten.
Rund 3.800 Mitglieder treiben Sport im TSV Sasel. Allein mit den 43 zum Spielbetrieb angemeldeten Fußballmannschaften leistet der Verein enorme Arbeit im Bezirk – gesamtgesellschaftliche Aufgaben eingeschlossen. Große Freude am vergangenen Montag: Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (SPD) informierte den Verein vor Ort, dass die Finanzierung zur kompletten Überarbeitung des Sportplatzes gesichert ist. Dringend sanierungsbedürftig sind der Naturrasen und die Grandlaufbahn, die keine wetterunabhängige Nutzung zulassen. So kommt es zu häufigen Platzsperrungen, zu Trainingsausfall und zum Aufnahmestopp für neue Mitglieder. Im ersten Schritt sind ein Kunstrasenplatz und eine Kunstrasenlaufbahn die beschlossene Lösung, im zweiten Schritt wird dann ein Neubau der Umkleidekabinen die ­Modernisierung abschließen.

Geld aus diversen Töpfen

Laut Dressel sind solche Projekte nur realisierbar, wenn alle Beteiligten ihren Beitrag leisten. So kommen für den TSV Sasel 450.000 Euro aus Landesmitteln, 400.000 Euro über den bezirklichen Sportstättenbau, 200.000 Euro aus dem Quartiersfonds des Bezirks, und 100.000 Euro steuert der Verein selbst bei.
Marcus Benthien, 1. Vorsitzender des TSV, betont, dass mit vier Meter hohen und ansprechend gestalteten Lärmschutzwänden auch Rücksicht auf die Anwohner genommen werde. „Mit erfolgter Modernisierung werden wir unter anderem den Frauenfußball wieder aufnehmen. Zusätzliche Attraktionen bieten dann neben Platz und Laufbahn auch ein Beach­volleyball-Feld und eine Boule-Anlage“, so Benthien. Läuft alles nach Plan, sollen die Moderni­sierungsarbeiten Ende 2020 starten.


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