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Konzerte

11. Internationales Volksdorfer Blues Festival - Ausgabe 13.11.2019

Volksdorf Bereits vor Eröffnung des Kartenvorverkaufs gab es für etwa ein Viertel aller Karten Bestellungen aus ganz Deutschland: Das 11. Internationale ­Volksdorfer Blues Festival hat Tradition. Erstmals findet es im Museumsdorf statt, und erstmals ist der gemeinnützige Verein Koralle, seit Langem bekannt als Förderer Volksdorfer Jazz-Musik, auch Träger dieses von Volker Bredow ini­tiierten Festivals.
Drei Bands setzen diesmal ganz unterschiedliche musi­kalische Akzente, wenn innovative Slide-Technik und beachtliche stimmliche Varianz auf dynamischen, mitreißenden Blues treffen.
Die Donau ist in Niederösterreich zwar noch nicht ganz so breit wie der Mississippi, doch genau so nennt sich die siebenköpfige Gruppe aus dem schönen Städtchen Tulln an der Donau: Missis Sippi. Die Band, ein österreichisches Familienunternehmen mit Martina Kučera als Frontsängerin, will spielen und singen, „was vom Tage übrig bleibt am Mississippi“, Blues, auch mal rockig und Country-mäßig: „Ungehobelt, sägerau.“
Die McEbel One Man Bluesband ist eine Ein-Mann-Band der besonderen Art. Ihr Programm umfasst die ganze Bandbreite des Blues-Genres, vom Countryblues des Robert Johnson über Texas Blues a la Stevie Ray ­Vaughan bis zum Chicago Blues von Muddy Waters, gewürzt mit kleinen Ausreißern in den Soul eines Ray Charles.

Nicht Axel, sondern Torsten

Die beiden Kieler Blues-Protagonisten Georg Schroeter und Marc Breitfelder haben als erste Europäer die International Blues Challenge in Memphis (USA) gewonnen. In Torsten Zwingenberger treffen sie in Sachen Blues auf einen musikalischen Seelenverwandten und kommen mit ihm zusammen ins alte Dorf. Der Pianist Georg Schroeter fasziniert mit einer einzigartigen Blues-Stimme. Marc Breitfelder beherrscht mit der Mundharmonika das „Mississippi saxophone“ in Perfektion. Für Torsten Zwingenberger ist Blues in Volksdorf fast ein Heimspiel. Mit seinen Drums and Percussions hat er bei aller stilistischen Vielseitigkeit des swingenden, melodiösen und rasanten Jazz nie seine Blues-Wurzeln aufgegeben.
Vor dem eigentlichen Festival-Beginn hält Holger „HoBo“ Daub um 18 Uhr einen interaktiven Vortrag mit dem Titel „Von der Westentasche ins Rampenlicht“ zur Mundharmonika und ihre Nähe zum Blues. Daub ist Mitarbeiter des Deutschen Harmonika Museums und verspricht eine einmalige und kurzweilige Zeitreise. Eintritt frei. (cl/os)
Sonnabend, 30. November, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr,
Im Alten Dorfe 46–48, Karten unter VBF@wtnet.de, in der Alten Apotheke, Im Alten Dorfe 38, und in der Buchhandlung
I. v. Behr, Im Alten Dorfe 31. Eintritt 25 Euro, Restkarten Abendkasse 28 Euro

Volksdorfer-Blues-Festival.de

Radiotipp
Sonntag, 17. ­November, 20.15 Uhr, NDR Info: Festival-Initiator Volker Bredow und sein Musiker-Gast Stephan „Mc“ Ebel stellen in Knut Benzners „Nachtclub Extra – Sunday Blues“ das Programm des 11. ­Internationalen Volksdorfer Blues ­Festivals vor.




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