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Undankbare Enten - Ausgabe 14.08.2019

Bergstedt Szenen wie bei Katz und Maus – pardon, eher wie bei Ente und Feuerwehr – spielten sich kürzlich in den Walddörfern ab: Ente süß, Feuerwehr sauer!
An einem Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bergstedt von Dieter Nitsch und seiner Begleitung alarmiert. Auf einem kleinen See hatten die beiden Naturfreunde eine Ente entdeckt, die einen seltsamen gelben Plastikring im Maul hatte. Blöderweise war dieser auch noch um den Hals des Federviehs gelegt. Das sah nicht gut aus, dachten sich auch die ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die kurzerhand mit Kiste und Wolldecke und speziellen Hochwasserhosen zum Tümpel gerannt waren. Doch kaum angekommen, schwamm die Ente mit ihrer Familie in die Mitte des etwa zwei Meter tiefen Sees – kein Herankommen. Also alarmierten die Helfer unter der Leitung des Wehrführers Fabian Keller ihre Kameraden aus Duvenstedt, denn: Die haben ja ein kleines knallrotes Gummiboot. Zwei Feuerwehrleute rein, Paddel dazu – schon konnte es auf Seefahrt gehen. Doch den Enten – allen voran der mit dem Plastikring – war nichat nach kuscheln weg waren sie: Erstmal hinüber ans andere Ufer in Sicherheit. Dann aber, als das Boot näher kam, wieder zurück und – als das lästige Schlauchboot sich wiederum näherte – schnurstracks wieder hin. Von links nach rechts und so weiter und so weiter. Nach gut einer Stunde Entenjagd gaben die Feuerwehrleute entnervt auf. Die Enten hatten sich derweil in einen sehr moorigen Teil verzogen. Während die Feuerwehrleute noch Mühe hatten, dort komplett wieder herauszukommen, waren die Enten komplett verstummt. Sicher ist sicher – es könnte ja doch noch einer dieser komischen Leute zurückkommen und ihnen etwas Böses wollen... (büh)


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