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„Mats Modellbau“ begeistert DOM-Fans - Ausgabe 07.08.2019

Ohlstedter Schüler gestaltet Kirmes-Modelle

Ohlstedt/St. Pauli – Seit mehr als zwölf Jahren bastelt Mats Muelling bereits an seinem Traum: Kirmes-Fahrgeschäfte sind das Hobby des 17-Jährigen. Mit den Jahren ist aus dem kleinen Modellbastler ein junger Mann geworden.
Von Florian Büh
Während er früher Bausätze von großen Herstellern kaufte, erstellt er heute selbst welche und bietet sie seit wenigen Tagen im Internet (www.mats-modellbau-kirmes.de) an. Bereits seit vielen Jahren sind die Kaufbausätze immer wieder so angepasst worden, wie es nötig war, doch seit gut einem Jahr ist seine Produktion fast professionell.

Miniatur-Fahrgeschäfte
Mats, der die Bausätze eigentlich im Elternhaus in Manhagen baut, lebt zeitweise auch bei seiner Großmutter in Ohlstedt. Hier in seinem Dachgeschoss-Zimmer werden manche Modelle erst wirklich vollständig. Mit einem eigens gekauften 3-D-Drucker geht es nun in Richtung Kleinserienproduktion: „Eigene Modelle bastele ich schon, seitdem ich acht Jahre alt bin. Damals waren sie noch aus Papier oder Pappe geschnitten.“ Heute sind die Fahrgeschäfte, viele sind vom Hamburger DOM, profes­sionell mit LED-Beleuchtung und kleinsten Motoren, die realitätsnahe Bewegungen ausführen. Kaum ein Schausteller auf dem Hamburger DOM, dem Mats kein Begriff ist. Alle kennen seine präzisen Modelle, denn schon oft wurden Einzelanfertigungen als Geschenk weitergegeben. Nun hat Mats Muelling jedoch seine Schule mit dem Realschulabschluss erfolgreich beendet und eine Firma angemeldet. Die kommenden Monate möchte er nun nutzen, sich weiter zu profes­sionalisieren und Modelle zu kreieren: „Als Hauptberuf möchte ich das aber nicht ­machen“, erklärt Mats.

Faszination DOM

Alle Augen zog Mats Muelling auf sich, als er bei der großen Pressekonferenz zur Eröffnung des Sommerdoms mit seinem Modell des „Frisbee“ auftauchte. Das Original-Fahrgeschäft ist zum ersten Mal nach vier Jahren wieder beim Hamburger DOM aufgebaut. Wie im Original kann sich Mats’ Nachbau in mehrere Richtungen bewegen und leuchten. „Ich war mit fünf Jahren zum ersten Mal auf dem DOM. Seitdem fasziniert mich hier einfach alles.“
Faszinierend sind auch die diesjährigen Hamburg-Neuheiten auf dem Heiligengeistfeld: Zum ersten Mal rast die „Crazy Mouse“ über die Schienen. Die Gondeln der Familienachterbahn, die von den Machern der „Wilden Maus“ stammt, können sich erstmals auch um 360 Grad drehen. Im Überkopffahrgeschäft „Fighter“ sausen die Besucher mit 130 km/h aus ziemlich schwindelerregenden
42 Metern Höhe in die Tiefe. Geniale Loopings und eine tolle Aussicht. Mit dem „Poseidon“ ist eine neue Wildwasserbahn aufgebaut worden – hier lohnt sich wegen der besonderen Beleuchtung vor allem der Besuch zu später Stunde. Das „Spuk“ steht für eine Kombination aus Achter- und Geisterbahn. Besucher können hier auch von außen zuschauen.

Informationen und Öffnungs­zeiten findet man online auf www.hamburg.de/dom.

5 Dom-Gutscheinhefte zu gewinnen
Übrigens: Mit dem Heimat-Echo gibt es wieder die Chance auf Gratisbesuche: Wir verlosen fünf Gutscheinhefte im Wert von 200 Euro. Der Rechtsweg ist dabei ausgeschlossen. Unsere Frage: Bis wann läuft der Hamburger Sommerdom dieses Jahr? Senden Sie die richtige Antwort bis einschließlich Montag, 12. August per E-Mail an gewinnspiel@heimatecho.de. Bitte Kontaktdaten nicht vergessen! Wichtige Teilnahmebedingung: Im Anschluss an Ihren DOM-Besuch hätten wir gern ein Foto, das Sie und Ihre Freunde oder Ihre Familie beim Einlösen eines Gutscheins zeigt. Oder lassen Sie sich doch einfach von unserer Redaktion ein wenig begleiten und dabei fotografieren ...

 


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