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Zweite Runde im DFB-Pokal - Ausgabe 07.08.2019

Walddörfers Frauen freuen sich über 6:1

Volksdorf Das war leichter als erwartet: Die Fußballerinnen des Walddörfer SV stehen nach einem 6:1 (3:0) beim FSV Babelsberg gleich bei ihrer ersten Teilnahme am DFB-Pokalwettbewerb in der zweiten Runde. Katharina Autenrieth brachte den zweimaligen Vizemeister der Regionalliga Nord schon früh in Führung (5. Minute). Mirella Pleqi (24., 45.) erhöhte mit einem Doppelpack auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel machten Autenrieth (56.), die erst 16-jährige Lea Rusch (62.) mit einem tollen Lupfer und Lisa Stein-Schomburg (74.) das halbe Dutzend voll, ehe Daniela Schönke (82.) für die Potsdamerinnen der Ehrentreffer gelang. „Wir haben mit größerer Gegenwehr gerechnet“, sagte Betreuer Heinrich Färber.
Die Teams der Frauen-Bundesliga sowie die drei bestplatzierten Zweitligisten greifen erst in der zweiten Runde (7./8. September) in den Wettbewerb ein. Die Auslosung dafür erfolgt am kommenden Sonnabend in der Halbzeitpause des Zweitliga-Saisoneröffnungsspiels zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Werder Bremen.
Färber hat sich schon auf einen Wunschgegner festgelegt: Zweitligaaufsteiger Arminia Bielefeld. „Da hätten wir vielleicht eine Chance, noch eine Runde weiterzukommen“, so der für den Frauen- und Mädchenfußball verantwortliche stellvertretende Abteilungsleiter. „Mit Quervergleichen muss man zwar immer vorsichtig sein: Aber die Bielefelderinnen haben sich in der ersten Runde beim 3:1 bei Eintracht Braunschweig ziemlich schwer getan, während wir dort vor einigen Monaten ein Testspiel locker mit 7:0 gewonnen haben.“
Für die Mannschaft von Trainer Nils Quante ging es gleich nach der Rückkehr aus Potsdam in den Norden: Bis zum kommenden Sonntag absolvieren die Volksdorferinnen beim dänischen Spitzenklub Bröndby Kopenhagen ihr Sommer-Trainingslager. Eine Woche später startet der WSV dann bei Hannover 96 in seine dritte Regionalligasaison. Nach zwei zweiten Plätzen liebäugeln die Volks
dorferinnen diesmal mit dem Titel. „Allerdings hat die Liga nicht zuletzt dank des starken Aufsteigers Hamburger SV an Qualität gewonnen, so dass es schwer wird, ganz oben mitzuspielen “, sagte Färber. Zudem müssen die Walddörferinnen auf ihre Toptorjägerin Christin Meyer verzichten, die vergangene Saison in 18 Spielen 17 Treffer erzielte. Die 18 Jahre alte U19-Nationalspielerin ist zum USV Jena in die Erste Bundesliga gewechselt. (HA)


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