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LESER-ECHO - Ausgabe 17.07.2019

Liebe Rebecca, liebe Jessika, lieber Jonas, lieber Flo...

...all diese und viele weitere Namen hören wir fast täglich abends bis spät in die Nacht in der Grünanlage hinter unserem Haus – und zwar geschrien, nicht gerufen ...
Wir sind Anlieger des Spielplatzes Im Allhornring bzw. Parks Am Eichenrehmen in Volksdorf. Seit mehr als einem halben Jahr finden nächtlich eure Zusammenkünfte mit bis zu 30 bis 40 Jugendlichen oder noch mehr statt, in einer unerträglichen Lautstärke, die wir auf keinen Fall weiter hinnehmen, da sie unsere Nachtruhe erheblich beeinträchtigt und stört. Es wird in einer Lautstärke kommuniziert, die eine verbale Umweltverschmutzung darstellt, und es fliegen Flaschen.
Vielleicht gehört ihr auch zu den Jugendlichen, die zur Freitagsdemo gehen und gegen ­Umweltverschmutzung im eigentlichen Sinne demonstrieren? Diese Form eurer Treffen ist für uns unerträglich und einfach rücksichtslos. Nicht zuletzt kann man sich vorstellen, dass ihr sicher nicht nach Hause geht, wenn ihr nach Alkoholkonsum mal zur Toilette müsst. Dies wird dann ebenfalls auf dem Spielplatz „erledigt“, auf dem dann Kinder und auch unsere Enkelkinder spielen. Leider müssen wir auch immer wieder Glasscherben vor Ort aufsammeln. Ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert, wenn sich eines der Kinder daran verletzt – stellt euch nur mal vor, es wären eure Kinder. Also bitte trefft euch doch in euren Gärten und seid dort laut. Mal sehen, was eure Eltern und Nachbarn dazu sagen. Wir jedenfalls sind glücklich, wenn es regnet, denn dann ist es ruhig. Wir haben die Situation lange genug aushalten müssen – jetzt muss mal Schluss sein damit. Habt bitte Verständnis für uns. Andernfalls schalten wir die Polizei ein.

Der Verfasser ist der Redaktion bekannt

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