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Verzögerungen in Ohlstedt - Ausgabe 10.07.2019

Wohl höhere Kosten für Neubau des Park-and-ride-Platzes

Ohlstedt – Der Hamburger Senat hält an seinen Plänen fest, am Bahnhof Ohlstedt Parkgebühren einzuführen.

Die für Frühjahr 2019 angekündigte Planung für den Neubau des Park-and-Ride-Platzes an der nördlichen Endstation der U-Bahn-Linie 1 verzögert sich allerdings, da das Vorhaben offenbar viel komplizierter ist als angenommen. Laut Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Thilo Kleibauer ist nun der Bau einer tief ins Erdreich eingelassenen Spundwand an der Park­fläche geplant. Hierfür müssen zunächst die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen abgewartet werden. Außerdem wurde noch kein neuer Standort für die Recycling-Container in Bahnhofsnähe gefunden. Geprüft wird derzeit die Möglichkeit, die Container im Einmündungsbereich des Brunskrogwegs in der Alten Dorfstraße aufzustellen.
„Es macht definitiv keinen Sinn, nun auch in Ohlstedt gegen die Bedenken der Anwohner und das parteiübergreifende Votum der Bezirkspolitik Parkgebühren einzuführen“, kritisiert Thilo Kleibauer als Mandatsträger für den Wahlkreis Alstertal/Walddörfer und ergänzt: „Wenn jetzt offenbar auch die Sanierung des relativ kleinen Parkplatzes immer aufwendiger und teurer wird, muss die Stadt diese Planungen endlich stoppen. Hier will Rot-Grün mit der Brechstange das P+R-Konzept für rund 50 Parkplätze umsetzen. Das ist völlig unwirtschaftlich und geht zulasten der Anwohner im Stadtteil, wenn der Parkdruck auf die umliegenden Wohnstraßen weiter verstärkt wird.“ (os)


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