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Achtung, Amphibien! - Ausgabe 13.03.2019

Alstertal/Walddörfer Molche, Kröten und Frösche verlassen jetzt die Winterquartiere, um in ihre Laichgebiete zu wandern – vor allem abends und nachts sind sie unterwegs. Dabei überqueren sie Wege und Straßen und werden zu Tausenden überfahren. Alle in Hamburg vorkommenden Amphibien unterliegen dem besonderen Artenschutz und viele stehen auf der „Roten Liste der gefährdeten Arten“. Der BUND Hamburg bittet darum, Autofahrten in den nächsten Tagen und Wochen auf ein Minimum zu reduzieren und möglichst das Fahrrad zu nutzen. „Bei einer einzigen Fahrt kommen oft zig Amphibien buchstäblich unter die Räder“, warnt Manfred Braasch, BUND-Landesgeschäftsführer. Die Wanderung kann sich – je nach Außentemperatur – über mehrere Wochen erstrecken. Wenn Autofahrten nicht zu vermeiden sind, empfiehlt der BUND, Nebenstrecken zu meiden, umsichtig und langsam zu fahren und bekannte Brennpunkte ganz zu meiden: Bergstedt: Hamraakoppel, Duvenstedt: Wiemerskamper Weg, Lemsahl: Eichelhäherkamp, Sasel: Bekwisch (temporär gesperrt), Volksdorf: Moorbekweg, Waldweg und Saseler Weg (an den Teichwiesen). (sl)


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