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Die Walddörfer und Altona retten am besten - Ausgabe 06.02.2019

Schulsanitätsdienste in Volksdorf Sase und Wellingsbüttel ausgezeichnet

Volksdorf/Sasel/Wellingsbüttel/Altona – Wie gut, dass es sie gibt, die Schulsanitätsdienste: Sie versorgen Mitschüler bei Unfällen in der Schule, auf dem Pausenhof und bei Schul- und Sportfesten, ergänzen die organisierte Erste Hilfe an ihrer Schule und leisten einen wichtigen Beitrag zur Rettungskette: Durch eine sachkundige Erstversorgung können immer wieder gravierende Unfallfolgen gemildert werden.

Vor kurzem erst wurde klar: Die Stadtteilschule Walddörfer und das Gymnasium Altona haben die besten Schulsanitätsdienste Hamburgs. Beide Sanitätsteams sind am vergangenen Freitag beim zwölften Wettbewerb Hamburger Schulsanitätsdienste (SSD) der Unfallkasse Nord (UK Nord) mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Die 300 Euro Preisgeld investieren die Gewinner gleich wieder in Verbesserungen ihres Schulsanitätsdienstes. Der zweite und der dritte Platz wurden gleich dreimal vergeben: Die Wichernschule, das Gymnasium Rissen und das Gymnasium Blankenese sicherten sich jeweils 200 Euro für Platz zwei. Über je 100 Euro freuten sich die Drittplatzierten, das Gymnasium Oberalster, das Gymnasium Grotmoor und die Heinrich-Hertz-Schule.
Bei dem Wettbewerb waren knapp 200 Schüler aus 19 weiterführenden Schulen angetreten. Die Schulsanitätsteams mussten unter Zeitvorgabe täuschend echt geschminkte Verletzte versorgen. Elf gespielte Unfallsituationen, darunter Glassplitter in der Hand, eine Handgelenksfraktur und eine Verbrühung, waren zu bewältigen – alles Unfälle, die tatsächlich an Schulen passiert sind. Außerdem wurde das Wissen in Erster Hilfe geprüft. Seit Einführung des Wettbewerbs Hamburger Schulsanitätsdienste im Jahr 2006 hat sich die Zahl der Schulsanitätsteams mehr als verdoppelt. (sl)


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