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StrassenBUCH läuft vom Stapel - Ausgabe 12.12.2018

Dass Obdachlose Wertschätzung für ihre kreative Arbeit erfahren macht Mut – und kann der erste Schritt zurück in die Gesellschaft sein

Von Susanne Lorenz

Bergstedt – Seit vielen Jahren träumen Rosi und Alex davon, mit ihren Fotos und Gedichten Menschen zu erreichen. Jetzt ist der Traum wahr geworden: Am 6. Dezember wurde in der St. Pauli-Kirche im Rahmen des „N Klub“ das „StrassenBUCH“ veröffentlicht.
Der N Klub ist „die kleine Bühne für große Ideen in Sachen Nachhaltigkeit: Fachleute treffen hier auf Engagierte. Der N Klub motiviert zu neuen Gedanken, zeigt Möglichkeiten auf und macht Angebote – und das ganz ohne Zeigefinger.

StrassenBLUES und
MenscHHamburg e.V. machen‘s möglich

Dass das Buch jetzt erscheinen kann, hat der Bergstedter Verein „StrassenBLUES“ um die Gründer Milena und Nikolas Migut und ihr engagiertes Team aus „StrassenHELDEN“ in Kooperation mit dem Verein MenscHHamburg e.V. möglich gemacht. „Wir zeigen kreative Wege aus der Armut auf“, umreißt Nikolas Migut das Anliegen von „StrassenBLUES“. „Wir sind fest davon überzeugt, dass es da draußen gute, kreative Ideen und Lösungsansätze für Obdachlosigkeit gibt“. StrassenBLUES sammelt diese Ideen deutschland- und weltweit, stellt sie vor und begleitet sie im Web und mit Social Media.

Weitere kreative Projekte in der Pipeline

„Mit diesem Buch erfüllen wir Alex und Rosi einen großen Wunsch und zeigen Werke aus ihrer Zeit als Obdachlose“, sagt Nikolas Migut. „Wir freuen uns sehr, dass Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, das Vorwort für unser StrassenBUCH geschrieben hat. Eindrückliche StrassenGEDANKEN zum Thema Obdachlosigkeit haben außerdem Stephan Reimers (Gründer Hinz&Kunzt), Daniel Bröckerhoff (ZDF Moderator) und Rainer Moritz (Leiter Literaturhaus Hamburg e.V.) beigesteuert“. Wer das 64-seitige StrassenBUCH für 19,90 Euro für sich selbst oder als Geschenk erwerben möchte, kann seine Vorbestellung ab sofort per E-Mail an strassenbuch@strassenblues.de senden. So kann man Rosi und Alex unterstützen und dazu beitragen, dass das Buch mehrfach aufgelegt werden kann. Mehr Info gibt es auf www.strassenbuch.com.

Übrigens: Das StrassenBUCH ist nur eins der zahlreichen Projekte, die Nikolas Migut und sein Team „in der Pipeline“ haben: Erst letzte Woche konnte sich der Verein über Fördermittel aus dem Haspa-LotterieSparen freuen, mit denen ein Scanner finanziert werden soll: Bilder von Obdachlosen, draußen auf die Straße gemalt, können so gescannt und veröffentlicht werden…


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