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TSV Sasel trifft in der Nachspielzeit zum 3:3 - Ausgabe 10.10.2018

Sasel – War das ein Wechselbad der Gefühle, das die Oberligafußballer des TSV Sasel da bei ihrem 3:3 (0:0) beim SC Victoria durchlebt haben: Erst legte sich Torwart Todd Tuffour den Ball selbst zum 0:1 ins Netz (52. Minute). Anschließend wandelten Timo Adomat (53.) und Yannis Büge (57.) den Rückstand in eine 2:1-Führung. Dann die abermalige Wende: Bibie Bjie (76.) und Julian Schmidt (90.) trafen zum 2:3. In der vierten Minute der Nachspielzeit aber doch der Ausgleichstreffer von Jean-Lucas Gehrken zum 3:3. Danach gab es kein Halten mehr: Unglücksrabe Tuffour spurtete über den gesamten Platz, um den Torschützen zu feiern. Auch Trainer und Betreuer waren außer Rand und Band: Nach dem dritten Gegentreffer in der Schlussminute hatte keiner mehr mit einem Punktgewinn gerechnet. „Aber es ist ja nicht das erste Mal, dass meine Mannschaft Moral gezeigt hat“, sagte Zankl.
Die dramatische Schlussphase hätten sich die Saseler allerdings ersparen können. „Leider haben wir nach der Führung etwas zu unorganisiert gespielt“, sagte Zankl. Trotzdem waren die Saseler dem 3:1 eigentlich näher als „Vicky“ dem Ausgleich. Zudem fühlten sich die Saseler von Schiedsrichter Luca Jürgensen (Eintracht Norderstedt) um einen klaren Strafstoß gebracht, als Manasse Fionouke Sasels Kapitän Adomat von den Beinen holte. „Das hätte Elfmeter und eine Rote Karte geben müssen“, sagte Zankl. Doch der Unparteiische ließ weiterspielen.
In der Tabelle bleibt Sasel vier Punkte hinter Spitzenreiter Altona 93 auf Rang drei. Das könnte sich kommenden Sonntag (15 Uhr, Parkweg) ändern, dann treffen beide Mannschaften im Topspiel aufeinander. (HA)