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Stadtteilbüro Tegelsbarg eingeweiht - Ausgabe 12.09.2018

Lebendiger Austausch erwünscht, Anregungen und Ideen zur Nachbarschaftsgestaltung willkommen

Von Doris Schultes

Poppenbüttel – Am 4. September war es so weit: Das Stadtteilbüro Tegelsbarg feierte offiziell die Einweihung seines Treffpunkts am Johannes-Büll-Weg 5. Viele interessierte Anwohnerinnen und Anwohner waren gekommen, um sich die Einrichtung anzusehen, andere Interessierte aus der Nachbarschaft kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen.

„Als zentrale Anlaufstelle bündeln wir künftig alle Informationen zu Angeboten aus dem Stadtteil und möchten neue schaffen“, sagt Hilke Bleeken, Integrationsmanagerin der AWO Hamburg, die neben Dajana Schröder von der BIG Städtebau GmbH, Refah Rahamian von der AWO AQtivus gGmbH und Dennis Lettow von ProQuartier Ansprechpartnerin im neuen Stadtteilbüro ist.

Quartier soll für alle
Bewohner aufwertet werden

Das neue Stadtteilbüro Tegelsbarg ist genau die richtige Anlaufadresse für Menschen, die ihre Nachbarschaft mitgestalten wollen, einen Ansprechpartner suchen oder Fragen und Anregungen rund um den Tegelsbarg und seine Umgebung haben.
Viele alteingesessene Bewohner sehen durch die 364 neuen Wohneinheiten, die im Quartier geschaffen werden, neue Herausforderungen auf sich und den Stadtteil zukommen. Da kam die Entstehung eines Quartiermanagements, mit der Schaffung eines Quartierbeirates und jetzt der Einrichtung des Stadtteilbüros als Anlaufstelle genau richtig. Der „Quartiersbeirat Tegelsbarg“ hat sich am 28. August erfolgreich konstituiert. Mit ihm wurde ein Podium geschaffen, das dafür sorgt, dass eine gute Beteiligung der Neuzugewanderten, Neuzugezogenen und der Alteingesessenen vorangetrieben wird. Zwar lassen sich vom Quartiersbeirat keine politischen Wünsche erfüllen, wohl aber Empfehlungen aussprechen, mit denen sich die Politiker dann beschäftigen können.
Stadtteilbüro bald an zentralerem Standort

Der Treffpunkt am Johannes-Büll-Weg im ehemaligen Eltern-Kind-Zentrum wird nur vorübergehend das Zuhause des Stadtteilbüros sein, denn vielleicht kann schon im Oktober/November an den Norbert-Schmid-Platz umgezogen werden. Dort, in der ehemaligen Kneipe „Nordlicht“, ist der Treffpunkt zentraler angesiedelt und besser zu erreichen. Die dortigen Räume müssen jedoch erst hergerichtet werden, dann steht einem Umzug nicht mehr im Weg.

Anregungen und Ideen zur Nachbarschaftsgestaltung willkommen

Zur Eröffnung des Stadtteilbüros hat auch der „Wunschbaum“ seine Premiere gehabt. Auf kleinen grünen Kärtchen können Anwohner hier ihre Wünsche formulieren und als Blattwerk im Baum aufhängen. „Das Quartier soll für alle Anwohner aufgewertet werden – für neue und für alteingesessene Bewohner“, so Dajana Schröder vom Quartiersmanagement. Und so sind alle Anwohner aufgefordert, sich mit ihren Wünschen und Meinungen zu Wort melden und gern persönlich zu den Sprechzeiten des neuen Treffpunktes vorbeizukommen.

Die Sprechstunden des Stadtteilbüros sind:
Montag und Donnerstag von 14–17 Uhr sowie Dienstag und Mittwoch
von 10–13 Uhr


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