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Duvenstedter Künstlergruppe eröffnet Lange Nacht der Kirchen mit einer Ausstellung - Ausgabe 12.09.2018

Alles hat seine Zeit: „Art an der Grenze“ lädt ein zur Vernissage

Von Susanne Lorenz

Alstertal/Walddörfer – Letzte Pinselstriche, Buchstaben, Schläge – es wird noch kräftig gearbeitet, damit zur Ausstellungseröffnung alles fertig ist: Seit einem Dreivierteljahr beschäftigen sich die Kreativen der Duvenstedter Künstlergruppe „Art an der Grenze“ mit dem Text des Salomo, Prediger 3,1-17: „Ein Jegliches hat seine Zeit…“.

Für den, der die Bibelstelle nicht kennt und dem der Ausstellungstitel nichts sagt: Es geht bei Salomo um Gegensatzpaare – beispielsweise
„…weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit“… – um nur zwei zu nennen.

Ausstellung, Lesung, Musik

Jeder der Künstler hat ein Gegensatzpaar gewählt und zwei Bilder dazu gestaltet, und so wie alles seine Zeit hat, haben auch die Künstler ihre Zeit gebraucht, um „ihre“ Paare in die eigene Vorstellung zu „übersetzen“ und auf die Leinwand zu bringen, kalligraphisch umzusetzen oder in Stein zu
meißeln. Alle Bilder sind ähnlich großformatig, jedoch ganz unterschiedlich in der Technik, auch Skulpturen sind dabei. Entstanden ist eine eindrucksvolle Ausstellung, zu deren Vernissage „Art an der Grenze“ am 15. September um 19 Uhr in die Cantate Kirche am Duvenstedter Markt 4 einladen. Und nicht nur die Augen kommen hier auf ihre Kosten – es gibt darüber hinaus Musik, Lesungen, Gespräche und einen Imbiss. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 1. Dezember, immer sonntags nach den Gottesdiensten und dann nochmals von 15–17 Uhr oder nach Vereinbarung mit dem Kirchenbüro unter Tel. 6070307. Mehr Info zur Künstlergruppe Duvenstedt gibt es auf www.
artandergrenze@jimdo.com

Lange Nacht der Kirchen hier und hamburgweit

Auch andernorts ist im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen, dem größten ökumenischen Fest im Norden, unter dem Motto „einfach himmlisch“ eine Menge los: 127 offene Kirchentüren laden bis Mitternacht zu kulturellen Veranstaltungen ein – auch im Alstertal und in den Walddörfern: In Volksdorf bieten die evangelische und die katholische Gemeinde ab 18 Uhr gemeinsam Erbauliches: Andacht und Ausstellung sowie himmlische Klänge und Gesänge mit Orgel, dem Kammerchor und dem Posaunenchor. Das Friedhofspfarramt für Trauerbegleitung und der Friedhof Bramfeld gestalten ab 17.30 Uhr einen ganz besonderen Nachmittag und Abend für Menschen, die nach Verlusten und Brüchen auf dem Weg zurück ins Leben sind. In Sasel kann man sich ab 19 Uhr in der Vicelinkirche auf gemeinsames Singen, ein Gospelkonzert der Sasel Spirits und einen himmlischen Gottesdienst freuen. In der Poppenbüttler Simon-Petrus-Kirche gibt es ab 19.30 Uhr eine Kurzvorstellung der evangelischen Akademie und Probst Dietrich Heyde berichtet – mit Klavierbegleitung – von seiner Seelsorgertätigkeit auf Hallig Hooge.
Auch der Besuch in einer der schönen Hamburger Hauptkirchen oder ein Ausflug in andere Stadtteile lohnt sich: Die teilnehmenden Kirchen sind über das ganze Stadtgebiet verteilt, überall finden interessante vielfältige Veranstaltungen statt und vielerorts fahren Shuttlebusse.
Das vollständige Programm für die Lange Nacht der Kirchen erhält man auf www.ndkh.de.


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