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Philopraxis

Chancengleichheit und Ressourcen - Ausgabe 12.09.2018

Volksdorf – Ein besonderer Lauf, so ein „Lebens-Lauf“: Die Strecke ist 42 km lang, das Ziel nur sechs Stunden geöffnet, am Weg werden „Ressourcen“ teils zugeteilt, teils müssen sie aufgesammelt werden: „Lebensmittel“, „Werkzeuge“, „Glückspunkte“ etc. Die Ressourcen können sogleich konsumiert, aber auch mitgenommen werden. Mord und Totschlag sind verboten, Ordner und Schiedsrichter stehen bereit. Alle Läufer stehen einheitlich und gemeinsam an der Startlinie. Niemand startet zu früh, insofern ist Chancengleichheit hergestellt. Allerdings nicht ganz. In welcher Hinsicht nicht? Wie kann der Wettbewerb fairer gestaltet werden? Gilt es nicht besser, Chancengerechtigkeit herzustellen anstatt bloßer Chancengleichheit? Diskutiert wird mit Priv.-Doz. Dr. phil. Helmut Stubbe da Luz und Tanja Trede-Schicker M.A.. (sl)
Donnerstag, 13. September,
19 Uhr, KunstKate Volksdorf, Eulenkrugstraße 60–64, 10 Euro