Home » Überfälle auf Tankstellen: immer der gleiche Täter? Kommt der Mann aus der Region?

Polizeibericht

Überfälle auf Tankstellen: immer der gleiche Täter? Kommt der Mann aus der Region? - Ausgabe 12.09.2018

Meiendorf – Das laute Schreien zweier Frauen schlug einen Räuber bereits Ende Juli an einer Meiendorfer Tankstelle in die Flucht. Nun suchen Polizei und Staatsanwaltschaft Hamburg nach dem noch unbekannten Täter. Ermittler vermuten, dass er in der Region wohnt und weitere Taten begangen hat.
Am Abend Tage des 27. Juli um 20.20 Uhr betritt ein maskierter Mann die Tankstelle an der Meiendorfer Straße. Neben der 59-jährigen Angestellten befindet sich eine weitere Frau im Verkaufsraum. Während der Mann Geld fordert, bedroht er Kundin und Angestellte mit einem Messer. Doch laute Schreie der Frauen verscheuchen ihn. Ohne Beute rennt er – im auffälligen roten Pulli – in Richtung Wildschwanbrook. Alarmierte Polizisten ermitteln sofort wegen des versuchten Überfalls. Elf eingesetzte Streifenwagen können den Täter jedoch nicht finden. Der Kriminaldauerdienst des Landeskriminalamtes übernimmt die Ermittlungen. Das für die Region Wandsbek zuständige Raubdezernat fahndet nun auch mit einem Foto nach dem Mann. „Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann noch für zwei weitere Überfälle auf Tankstellen in Hamburg-Rahlstedt als Tatverdächtiger in Frage kommt“, so ein Polizist.
Am Fasanenweg wurde am 10. August um 21.10 Uhr ebenfalls eine Tankstelle überfallen. Der Täter erbeutete hier Bargeld, nachdem er eine 28-jährige Angestellte angegriffen hatte. Er flüchtete über den Fasanenweg in nördliche Richtung. Nur wenige Tage später, am 20. August gegen 21.50 Uhr, war eine Tankstelle am Alten Zollweg das Ziel eines Räubers: Kurz vor Geschäftsschluss, hatte hier der Täter einen 25-jährigen Mitarbeiter angegriffen. „Dieser flüchtete und der Täter öffnete in der Folge die Kasse, entnahm daraus Bargeld in Höhe von knapp 90 Euro und flüchtete im Anschluss durch den Hintereingang in Richtung Wolliner Straße“, so die Polizei.
Dieser Mann wird nun nicht nur wie folgt beschrieben: Europäisches, sportliches Erscheinungsbild, vermutlich Deutscher mit einer Körpergröße von etwa 1,80 Meter - es wird auch mit einem Foto nach ihm gefahndet. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter der Rufnummer 040/4286-56789 zu melden. (büh)


fdjs