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Für und wider das Grundeinkommen - Ausgabe 15.08.2018

Sasel – Zu Jahresbeginn sorgte der Vorschlag von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller für Diskussionen, ein solidarisches Grundeinkommen für Langzeit­arbeitslose einzuführen, das langfristig auch das Hartz-IV-System ersetzen solle. Da­rüber hinaus wird bereits seit Längerem, nicht nur in Deutschland, über ein „be­dingungsloses“ Grundeinkommen debattiert – also ein steuerfinanziertes Einkommen für jeden Bürger ohne weitere Sozialleistungen. Dagegen stehen aktuelle arbeitsmarktpolitische Beschlüsse der Bundesregierung zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit: Lohnkostenzuschüsse für Arbeitgeber sollen bis 2022 mit vier Milliarden Euro gefördert werden, damit weitere sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse insbesondere für Langzeit­arbeitslose geschaffen werden können.
Diese und weitere Punkte möchte die SPD Sasel im Rahmen der Veranstaltung „Bedingungsloses/solidarisches Grundeinkommen und der ­Arbeitsmarkt“ diskutieren. Mit dabei sind Sönke Fock, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamburg, und der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Wolfgang Rose. Die Modera­tion des Abends übernimmt der Sozialversicherungsexperte Günter Ploß. (os)

Donnerstag, 23. August,
19 Uhr, Sasel-Haus,
Saseler Parkweg 3