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Polizeibericht

Wellingsbüttel: Überfall auf Jugendbetreuer
Polizeibeamte haben am frühen Sonntagmorgen, 4. Februar gegen 3.30 Uhr, drei junge afghanische Männer in Wellingsbüttel vorläufig festgenommen. Sie stehen im Verdacht, kurz zuvor den 32-jährigen Betreuer einer Jugendwohnung überfallen, gefesselt und beraubt zu haben. Das zuständige Raubdezernat des Landeskriminalamts LKA hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Tatverdächtigen hatten sich offensichtlich Zutritt zur Jugendwohnung in der Straße Borstels Ende verschafft und an die verschlossene Tür des in seinem Betreuerzimmer schlafenden 32-jährigen Deutschen geklopft. Als dieser die Tür öffnete, bedrohten die maskierten jungen Männer ihn mit einem Messer und einer Schusswaffe. Gleichzeitig forderten sie ihn auf, einen in der Jugendwohnung befindlichen Tresor zu öffnen. Der Betreuer händigte den Tatverdächtigen einen Tresorschlüssel aus. Den jungen Männern gelang es zunächst nicht, den Tresor selbst zu öffnen. Der Betreuer wurde deshalb unter Vorhalt einer Schusswaffe dazu gezwungen, den Tresor zu öffnen. Die Tatverdächtigen entnahmen daraus eine niedrige dreistellige Bargeldsumme, fesselten den Betreuer, schlossen ihn in seinem Zimmer ein und flüchteten. Es gelang dem 32-Jährigen in der Folge, sich selbst zu befreien und die Polizei zu alarmieren. Im Rahmen der Sofortfahndung mit zahlreichen Funkstreifenwagen trafen Polizeikräfte die drei Tatverdächtigen in der Wellingsbütteler Landstraße an und nahmen sie vorläufig fest. Zahlreiche Beweismittel – u.a. Maskierung und Fesselungsmaterial und eine Bargeldsumme in Höhe des Raubgutes – konnten sichergestellt werden. Auch eine Schreckschusswaffe und ein Messer wurden gefunden. Die Tatverdächtigen werden einem Haftrichter zugeführt.