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Leistung macht Schule

Vertreter dreier Pilotschulen fuhren zur Auftaktveranstaltung des bundesweiten Exzellenzprogramms nach Berlin

Poppenbüttel/Lemsahl-Mellingstedt – Besonders talentierte Schülerinnen und Schüler zu entdecken und individuell zu fördern – das ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Leistung macht Schule“.

Voraussetzung: Erfahrung in Sachen Talentförderung

Christian Borck, Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums, Dorothee Wohlers, Schulleiterin der Stadtteilschule Poppenbüttel und Bernd Kändler, Schulleiter der Grundschule Lemsahl-Mellingstedt haben als Vertreter der Region an der Auftaktveranstaltung am 30. Januar in Berlin teilgenommen. Ausgewählt wurden Schulen, die schon Expertise in der Talentförderung vorweisen können. So gibt es am Heinrich-Heine-Gymnasium inzwischen mehr als 20 Kurse, die etwa 100 Schülern mit besonderen Begabungen angeboten werden. Alle drei Schulen haben einen MINT-Schwerpunkt (Mathematik/Informatik/Naturwissenschaften/Technik), die Schule in Lemsahl-Mellingstedt bietet bereits für Grundschüler Robotikkurse und Begabtenförderung unter anderem im naturwissen­schaftlichem Experimentieren an.

Wissenschaftlich begleitet und evaluiert

Insgesamt nehmen zehn Hamburger Schulen an dem Programm ausgewählt teil, das den Namen „Begabungspiloten“ trägt. In er fünfjährigen Pilotphase sollen die ausgewählten Schulen unter wissenschaftlicher Begleitung ihre Konzepte der Talentförderung ausbauen. Die hier entstandenen Modelle der Begabungsförderung werden danach in einer zweiten fünfjährigen Phase wissenschaftlich evaluiert. Die Pilotschulen sollen in dieser Phase auch als Kompetenzzentren ihre Erfahrungen an andere Schulen weitergeben. „Eine chancengerechte Bildungspolitik bedeute auch, den leistungsstarken und talentierten jungen Menschen die bestmöglichen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten anbieten zu können“, betonte die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka. Und auch die diagnostischen und didaktischen Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Begabungsförderung sollen im Rahmen des Projekts gefördert werden.
Die Vertreter der ausgewählten Schulen sehen dem Projekt erwartungsvoll entgegen: „Wir sind glücklich darüber, einen Bereich, mit dem wir uns in den vergangenen Jahren ohnehin stark beschäftigt haben, auszubauen und natürlich gespannt auf die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung unserer Projekte“, so der Schulleiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums, Christian Borck. Die Schüler, so seine bisherige Erfahrung, nehmen gerne an den Begabungsprojekten teil, auch wenn das manchmal einen erheblichen Einsatz und extra Arbeit bedeutet... 
(uk/sl)


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