Home » Poppenbüttels Jasmin Kersten ist norddeutsche Vizemeisterin

Poppenbüttels Jasmin Kersten ist norddeutsche Vizemeisterin

Poppenbüttel – 13 Jahre nach ihrem ersten von zwei Titeln im Doppel hat es Jasmin Kersten bei den norddeutschen Tischtennis-Meisterschaften endlich auch im Einzel ins Endspiel geschafft. Der ganz große Coup blieb der Regionalliga­spielerin des SC Poppenbüttel bei den Titelkämpfen in Spar­ries­hoop zwar verwehrt: „Doch auch der zweite Platz ist für sie ein großartiger Erfolg“, sagte Karsten Reinecke, Sportwart des Hamburger Tischtennis-Verbands.
Kersten zog im Finale gegen die topgesetzte Karina Pankunin (TSV Schwarzenbek) mit 1:4 (3:11, 5:11, 11:7, 3:11, 3:11) den Kürzeren, nachdem sie das erste Aufeinandertreffen in der Vorrunde noch mit 4:0 gewonnen hatte. Die Poppenbüttelerin qualifizierte sich damit für die deutschen Meisterschaften, die vom 2. bis 4. März in Berlin ausgetragen werden.
Im Doppel gelang ihr sogar noch ein weiterer Medaillengewinn: Mit Vereinskameradin Larissa Schmidt belegte Kersten nach einer 0:3-Halbfinalniederlage gegen die späteren Titelträgerinnen Sarah-Madeleine Schröder und Sina Henning (VfL Tegel/Reinickendorfer Füchse) aus Berlin Platz drei.
Es waren die beiden einzigen Podestplätze für die Teilnehmer aus der Hansestadt. Hamburgs Überraschungs-Meisterin Sonja Reissmann (ebenfalls SC Poppenbüttel) schied zweimal im Viertelfinale aus: Im Einzel unterlag sie Jeanine Liebold (VfL Kellinghusen) mit 3:4, im Doppel gemeinsam mit Toptalent Anna Tietgens in einem vereinsinternen Duell gegen Schmidt/Kersten mit 0:3. Schmidt kam im Einzel ebenfalls in die Runde der letzten Acht – war dort beim 0:4 gegen Pankunin aber ohne Chance.
Lichtblick bei den Herren, die nach dem Verzicht des Hamburger Meisters Leon Abich vom TSV Sasel mit der Medaillenvergabe nichts zu tun hatten, war der erst ins Teilnehmerfeld nachgerückte Thanh Nam Do vom Walddörfer SV, der in der Vorrunde über sich hinauswuchs und mit Jugend-Mannschafts-Europameister Fernando Janz aus Berlin einen deutlich höher eingeschätzten Spieler mit 4:1 bezwang. Während der WSVer in der Verbandsoberliga um Punkte kämpft, spielt sein Gegner zwei Klassen höher in der Regionalliga.
Do erreichte sogar das Achtelfinale, unterlag dort jedoch dem Drittliga-erfahrenen Patrick Khazaeli vom SV Siek mit 2:4. Im Doppel kam der Volksdorfer mit dem Brandenburger Martin Friedrich (TSG 63 Lübbenau) sogar noch eine Runde weiter – ehe sie dort von Constantin Velling und Lasse Staack (TSV Bargteheide/Preetzer TSV) mit 1:3 gestoppt wurden. (HA)


fdjs