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Bundeswehr-Sanitäter rettet verwirrten Unfallfahrer aus Fahrzeug

Tangstedt-Wilstedt – Direkt am Ortseingang ist am 30. Dezember ein Mann in seinem Volkswagen verunglückt. Der 60-Jährige wurde dabei verletzt. Ein Augenzeuge rettete ihn aus dem Auto.

Am Sonnabend kurz vor 16 Uhr war der Mann genau vor dem Ortsschild, so berichten Zeugen, „stumpf nach rechts von der Straße abgekommen“. Dabei fuhr er erst das gelbe Schild um, dann prallte er erst gegen eine Steinmauer und dann gegen einen Baum. Der Kastenwagen kippte um und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Fahrer war allein im Fahrzeug.
Der vor Ort eingesetzte Leitende Notarzt Christoph Albrecht sagte, dass es – subjektiv betrachtet – immer häufiger ältere Fahrzeugführer gäbe, die mit den Situationen im Straßenverkehr augenscheinlich überfordert seien und es daher häufiger zu Unfällen käme.
Augenzeuge Christopher Leng (24) aus Tangstedt fuhr direkt hinter dem Unfallfahrer. Nachdem der Wagen auf die Seite gekippt war, zögerte er keine Sekunde, lief zum Unfallfahrzeug und rettete den Mann aus dem Auto: „Ich bin seit vier Jahren Bundeswehr-Sanitäter und habe vor einigen Jahren etwa vier Monate lang einen Teil meiner Ausbildungszeit auf einem Rettungswagen verbracht.“ Der Unfallfahrer erlitt eine starke Wunde am Kopf, berichten Zeugen. „Er war aber angeschnallt. Zum Glück“, so Leng. Der 24-Jährige berichtete, dass der Mann immer wieder gefragt hätte, ob es sein Auto wäre, das dort auf der Straße läge. „An einen Unfall konnte er sich nicht erinnern.“ Mit Sonderrechten wurde der Mann im Rettungswagen in den Schockraum das Krankenhauses Hamburg-Heidberg gefahren. (büh)


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