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Nach dem großen Knallen

Ein Kommentar

Ein Nachbar griff am Neujahrsvormittag zu Besen und Schaufel und kehrte die Reste dessen zusammen, was er mit seiner Familie in der Nacht zuvor in den Himmel gejagt hatte. Dabei räumte er so einiges von dem mit weg, was andere nach dem ausgelassenen Jahreswechsel hinterlassen hatten. Vorbildlich. Er macht das zwar jedes Jahr am 1. Januar, dennoch ist das insgesamt ein eher seltenes Bild auch im Alstertal und den Walddörfern. Es gibt zwar ziemlich klare Regelungen, welcher Anlieger und Verursacher wann was zu entsorgen hat, aber unabhängig davon sollte es doch eine Selbstverständlichkeit sein, seinen eigenen Unrat
zu beseitigen. Wer feiert, kann und muss auch auf­räumen. Mehr noch als für andere Bereiche gilt das für Spielplätze (siehe unten), auf denen Reste der Knallerei schnell und unbemerkt in Kinderhände geraten können. Mit unabsehbaren Folgen, und das keineswegs nur, wenn Knallkörper oder Raketen nicht richtig gezündet haben. Ist das Verursacherprinzip so schwer zu verstehen? Ein Hoch auf jeden, der direkt zu Neujahr ohne Diskussion die Schaufel schwingt!

Oliver Spatz


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