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Auch Tage nach „Xavier“ sind Feuerwehren noch im Einsatz

Poppenbüttel - Noch immer sind Feuerwehren mit den Nachwehen des Sturmes „Xavier“ beschäftigt. So riefen am vergangenen Donnerstag gegen 12.15 Uhr Anwohner der Stadtbahnstraße die Einsatzkräfte, weil ein 15 Meter hoher Baum gespalten war. Große Teile davon, „drohten auf das dreigeschossige Mehrfamilienhaus zu stürzen“, berichtet Feuerwehrsprecher Torsten Wesselly.
Mit Hilfe der Höhenrettungsstaffel und dem schweren technischen Gerät der Freiwilligen Feuerwehr Eppendorf sollte dem Baum zum Stamme gerückt werden. 18 Einsatzkräfte waren zwischenzeitlich im Einsatz. Acht Bewohner mussten vorsorglich das Haus verlassen und konnten bei Bekannten Unterschlupf finden. „Anschließend wurden die abgeknickten und herunterhängenden Äste durch die Höhenretter mit Spanngurten und Seilen gegen Herabfallen gesichert“, so Torsten Wesselly. Eine inzwischen beauftragte private Spezialfirma hat später die fachgerechte Beseitigung des Baumes durchgeführt.
In ganz Hamburg wird die Feuerwehr weiterhin tätig, da Äste erst spät zu Boden fallen oder „damit drohen“. Alleine am vergangenen Donnerstag rückten die Einsatzkräfte zu mehr als 30 Einsätzen unter dem Stichwort: „Droht zu fallen“ aus.(büh)