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130 Wohnungen und neues EKZ am Spitzbergenweg geplant

Von Daniela Maria Hübsch

Meiendorf – Mit den Stimmen von SPD, GRÜNEN und der Liberalen Fraktionsgemeinschaft hat der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek, bei Enthaltung der CDU und der LINKEN, am 26. September dem Durchführungsvertrag für das neue Wohn- und Einkaufszentrum am Spitzbergenweg zugestimmt.

Die geplante Ladenpassage am Spitzbergenweg soll in Erdgeschosslage neben kleineren Einheiten, die unter anderem für die ansässigen Einzelhändler konzipiert sind, auch Platz für den Edeka-Markt bieten. Ebenfalls ebenerdig entstehen Kfz-Stellplätze für die Geschäfte. Die Zufahrt ins Parkhaus ist vom Spitzbergenweg aus geplant. Weitere Flächen für Büros und Praxen gibt es laut Planung über der Ladenzeile.

Attraktiv und ökologisch sinnvoll geplant

Ebenfalls darüber entstehen in zwei- bis dreigeschossiger Bauweise, terrassenartig zurückgesetzt, 130 Wohnungen, davon 30 Prozent öffentlich gefördert. Die den Wohnungen zugeordneten Kfz-Parkplätze befinden sich in der geplanten Tiefgarage. Das Gebäude-Ensemble wird in Niedrigenergiebauweise erstellt mit Dachbegrünung und Photovoltaik-Anlagen beziehungsweise Solartherme.

Anwohner sollten noch informiert werden

Die Politiker lobten das konstruktive und transparente Zusammenwirken des Grundstückeigentümers und Projektentwicklers, der Firma Profilia GmbH & Co.KG, mit Behörden und Beteiligten während der Entwurfsphase. Oliver Schweim (GRÜNE) bezeichnete es als „tolle Sache“, dass dieser Standort, der so „runtergerockt“ ist, nun eine attraktive Aufwertung in Kombination mit dringend benötigtem Wohnraum erfährt. Marlies Riebe (SPD) regte an, das ganze Projekt auch den Anwohnern im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorzustellen. „Da ist wohl allerlei Unruhe im Stadtteil, keiner weiß so richtig, was kommen wird“.

Start in 2018 möglich

Rainer Behrens (LINKE) setzte sich dafür ein, die Bindungsfrist für die öffentlich geförderten Wohnungen von derzeit 15 Jahren auf 30 Jahre zu verlängern. Wann genau der Bau beginnt, kann auch Profilia nicht genau bestimmen. „Wir sind in Gesprächen mit potenziellen Bauträgern und gehen davon aus, dass wir innerhalb der nächsten drei Monate einen Käufer für das Objekt haben. Wenn die Baugenehmigung da ist und alles gut läuft, könnte dieser dann theoretisch im Herbst 2018 mit dem Abriss der Altanlage und anschließendem Neubau starten“, so der Geschäftsführer Elmar Bröckling.


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