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Sturmschäden: Wälder möglichst meiden

Alstertal/Walddörfer – Peitschender Regen, orkanartige Böen – Sturm „Xavier“ hat am vergangenen Donnerstag in den Alstertaler und Walddörfer Wäldern zum Teil enorme Schäden an den Bäumen verursacht. Nach aktueller Lageeinschätzung sind vor allem der Duvenstedter Brook, die Stadtteile Rahlstedt, Volksdorf, Farmsen-Berne und das Wandsbeker Kerngebiet besonders betroffen. In Volksdorf hat ein herabstürzender dicker Ast am Mellenbergweg drei parkende Autos demoliert und die Durchfahrt für einige Zeit unmöglich gemacht.
Und auch wenn sich das Wetter einigermaßen beruhigt hat und zunächst keine weiteren Stürme angekündigt sind, droht Naturliebhabern im Wald nach wie vor Gefahr: Besonders gefährlich sind herabgerissene Kronenteile und Äste, die sich in Nachbarbäumen verfangen haben und jederzeit herabfallen können ebenso wie halb entwurzelte Bäume, deren Standfestigkeit nicht mehr gegeben ist. Die Bäume sind vom Wind stark in Mitleidenschaft gezogen, da sie immer noch viel Laub tragen. Viele kleine und große Äste sind angebrochen und können auch ohne weitere Windeinwirkung jederzeit herabstürzen. Zudem sind die Waldwege teilweise durch auf die Wege gestürzte Äste oder Bäume blockiert.
Nach dem Durchzug so eines gewaltigen Herbststurmes ist erfahrungsgemäß mindestens vier Wochen mit erhöhter Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume zu rechnen. Die oberste Forstbehörde Hamburg rät deshalb, die Hamburger Wälder möglichst eine Weile zu meiden oder zumindest äußerst wachsam zu sein. (sl)


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