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Begegnungsstätte Bergstedt punktet mit Kinder- und Jugendangeboten

Spielgruppe „Alsterminis“ für die Kleinen, Jugendtreff für die Großen

Bergstedt – Ein wesentlicher Bestandteil eines Stadtteilkulturzentrums ist die Öffnung für alle Bevölkerungsgruppen. Deshalb gibt es in der Begegnungsstätte Bergstedt für jede Altersgruppe unterschiedliche Angebote.

Vor allem Kinder- und Jugendarbeit ist wichtig, um den Kleinsten wie den Heran­wachsenden die Möglichkeit des sozialen Lernens und der Interaktion zu eröffnen.

Alternative zum Kindergarten

Einen klassischen Kindergarten gibt es in der Bergstedter Chaussee 203 nicht, aber mit der Kinderspielgruppe „Alsterminis“ wird ein besonderer Weg verfolgt, der es Eltern und Kindern erleichtert, sich langsam voneinander zu lösen. An drei Vormittagen in der Woche treffen sich die Lütten im Alter von zwei bis vier Jahren zum Spielen, Singen, Basteln, Vorlesen und Toben. „Mit den Alsterminis bieten wir eine Alternative zum Kindergarten, denn viele Eltern möchten ihre Kinder im Alter von zwei Jahren noch nicht dauerhaft an fünf Tagen mit mindestens fünf Stunden in die Betreuung geben. Unsere Alsterminis sind so getaktet, dass Mütter oder Väter sich Zeit ­nehmen können, endlich wieder sportlich aktiv zu werden oder einfach nur einen Moment durchzuatmen. Trotzdem bleiben sie in der prägenden Phase die absolut wichtigsten Bezugspersonen“, so die Leiterin der „Alsterminis“, Nicole Halbleib.
„Das Erlernen sozialen Verhaltens – das freundliche Mitei­nander der Kinder, sich mitei­nander zu vertragen und kleine Konflikte zu lösen – steht immer im Fokus, wie auch das ­Vermitteln eines verlässlich strukturierten Vormittags. Unser Morgen beginnt immer mit einem gesunden gemeinsamen Frühstück. Die Kinder bekommen mal Obst, Gemüse und Müsli, und das Highlight ist das selbst gebackene Brot.“ Aus dem großen Spielzimmer dringen Kinderstimmen, Bewegungsspiele werden gesanglich unterstützt, denn heute will das Hamburger Wetter es nicht erlauben, Schaukel, Bobbycars und Sandkiste im Garten der Begegnungsstätte Bergstedt in Beschlag zu nehmen.

Jugendtreff: vieles möglich

So wie Nicole Halbleib sich um die Allerkleinsten sorgt, steht der Sozialpädagoge Sebastian Schubert der Jugend zur Seite. Im Jugendtreff Bergstedt ist alles eine Nummer „cooler“. Sofa zum Chillen, großer Billardtisch, Kicker, Bartresen, Boxsack, Tischtennisplatte …, die jungen Leute ab acht Jahren können sich im Jugendtreff, der mittwochs, donnerstags und freitags von 15.30 bis 20 Uhr geöffnet hat, in einer schul- und elternfreien Zone treffen.
„Nichts muss – alles kann“, so ließe sich das Motto des Jugendtreffs beschreiben. Sebastian Schubert nimmt die Ideen der Jugendlichen auf und entwickelt immer gemeinsam mit ihnen die passenden Projekte. „Die Anregungen kommen von den jugendlichen Besuchern. Ob Musik hören, veganes ­Backen oder die Ausrichtung eines Tischtennisturniers“, so Schubert. Doch der Jugendtreff ist noch weit mehr als nur sinnvolle Freizeitgestaltung – er ist ein Ort zum Reden! „Wir helfen uns bei kleineren und größeren Problemen. Mal läuft die Verständigung mit den Eltern nicht gut, mal belasten schulische Probleme. Im geschützten Raum des Jugendtreffs können Jugendliche alles, was sie bewegt, thematisieren. Lösungsansätze entwickeln sich oft schon während des Gesprächs mit anderen Jugendlichen.“
Der „Jugendtreff Bergstedt“ ist für alle Kinder und Jugendlichen offen, der Besuch kostet nichts, niemand muss sich anmelden – einfach nur vorbeikommen! In den Sommerferien hat der Jugendtreff noch vom 23. bis 25. August geschlossen. In den restlichen Ferienwochen erwartet die Besucher ein spannendes Programm von ­Kinoabenden, Arbeiten in der Holzwerkstatt, Kochen und kleineren Ausflügen. (bb/os)


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